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Döbeln

Roßwein: Wanne-Messtafel wieder abmontiert

Es wird ein neuer Einsatzplan erarbeitet. Die Anwohner hatten sich einen anderen Standort gewünscht.

Für die Messtafel, die in den vergangenen Wochen am äußersten Ende des Wohngebietes Wanne in Roßwein gestanden hat, soll es andere Mess- und Erfassungspunkte in diesem Bereich geben.
Für die Messtafel, die in den vergangenen Wochen am äußersten Ende des Wohngebietes Wanne in Roßwein gestanden hat, soll es andere Mess- und Erfassungspunkte in diesem Bereich geben. © Dietmar Thomas

Roßwein. Einige Anwohner des Wohngebietes sehen die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit in der Wanne zu reduzieren. Sie haben das Gefühl, dass die Straßen immer wieder von Kraftfahrern als Abkürzung genutzt werden, es also auch nicht immer die Nachbarn sind, die auf die „Tube“ drücken.

Um zu ermitteln, wie viele Fahrzeuge durch die Wanne fahren, ist vor einiger Zeit die kommunale Messtafel kurz nach der Eisenbahnbrücke aufgestellt worden. Stadtrat Daniel Müller (CDU), der auch im Bereich Wanne wohnt, wies in der vergangenen Ratssitzung allerdings noch einmal auf die Notwendigkeit hin, neben der Frequenz auch die Geschwindigkeit zu ermitteln.

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Dafür sei aber ein anderer Standort als der unmittelbar nach der Kurve notwendig. Dass die Tafel umgesetzt wird, stellte Bauamtsleiter Dirk Mehler in Aussicht. Das ist zum Teil passiert. Denn die Mitarbeiter des Bauhofes haben die Messtafel mittlerweile abgebaut – und „eingezogen“. „Es wird ein neuer Einsatzplan erarbeitet“, erklärte Monika Weigel, die Chefin des Roßweiner Bauhofes.

Viele Kraftfahrer gefühlt zu schnell unterwegs

Seit ein paar Monaten schon bemühen sich einige Anwohner der Wanne, herauszufinden, ob eine Verkehrsberuhigung im Wohngebiet notwendig ist und überlegen, wie diese aussehen könnte. Es gab eine Umfrage in den „Wanne-Nachrichten“, der wohngebietseigenen Zeitung, und daraufhin von der Kommune die Motivation, erst einmal herauszufinden, wie viele Fahrzeuge überhaupt durch das Gebiet fahren.

Sollte sich beim nächsten Einsatz der Messtafel herausstellen, dass die meisten Kraftfahrer wirklich nicht schneller als 30 Stundenkilometer fahren, würden die Anwohner das hinnehmen. Zumindest gefühlt seien viele schneller unterwegs. Es wird ein neuer Einsatzplan erarbeitet. Die Anwohner hatten sich einen anderen Standort gewünscht.

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