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S 32: Verfahren geht in die nächste Runde

Die Planungen für den Ausbau der Straße Zwischen Döbeln und Neudorf hatten ausgelegen. Bürger haben sich nicht beteiligt.

Schmal und in einem schlechten Zustand ist die S 32 zwischen Neudorf und Döbeln. Große Abschnitte der Straßen sind bereits ausgebaut worden. Jetzt ist ein 1,2 Kilometer langes Teilstück in Planung.
Schmal und in einem schlechten Zustand ist die S 32 zwischen Neudorf und Döbeln. Große Abschnitte der Straßen sind bereits ausgebaut worden. Jetzt ist ein 1,2 Kilometer langes Teilstück in Planung. © Lars Halbauer

Döbeln. Der erste Schritt für den Ausbau der Staatsstraße 32 zwischen Döbeln und Neudorf ist gemacht. Bis Mitte Januar waren die Unterlagen für das sogenannte Planfeststellungsverfahren im Internet einsehbar und bei der Stadtverwaltung Döbeln ausgelegt. Das Verfahren wird von der Landesdirektion Sachsen geführt, beantragt hatte es das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Bei der Auslegung besteht die Möglichkeit, Einwendungen gegen das Vorhaben vorzubringen. Bürger hätten sich bisher nicht beteiligt, so Linda Simon von der Pressestelle der Landesdirektion. Beteiligt hätten sich aber die Träger öffentlicher Belange und Naturschutzvereinigungen. Ob deshalb Änderungen der Planungen nötig werden, werde im nächsten Schritt geklärt. Die Landesdirektion wird das Lasuv dazu um Stellungnahme bitten. Anschließend werde es noch einen Erörterungstermin mit den Beteiligten geben. Eine Prognose, wann das Verfahren beendet werden kann, wollte die Landesdirektion noch nicht abgeben.

Aufwendige Entwässerung

Die Staatsstraße soll zwischen Ortsausgang und der B 169 auf rund 1,2 Kilometern Länge ausgebaut werden. Derzeit ist sie relativ schmal. Geplant ist eine Straße mit zweimal drei Metern Fahrbahnbreite, reichlich Randstreifen und Bankett. Die Trassierung der Straße soll nur leicht korrigiert werden. Sie wird stellenweise um maximal 13 Meter verschoben, um die Linienführung den Standards anzupassen. Für die Radfahrer ist ein Radweg vorgesehen.

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Relativ aufwendig ist die Entwässerung des neuen Straßenabschnitts. Weil der Ebersbach und der Bärentalbach nicht zusätzlich mit Oberflächenwasser beansprucht werden sollen, ist geplant, das Wasser über den Rößchengrundbach abzuleiten. Außerdem sind gleich zwei Auffangbecken auf dem kurzen Abschnitt vorgesehen. Das Lasuv rechnet mit Kosten von rund 2,8 Millionen Euro für Straßenbau und Becken. Die Stadt Döbeln wäre nur mit dem Bau von Bushaltestellen am Ausbau beteiligt.

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