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Döbelns Schillerstraße kostet deutlich mehr

Der Untergrund war mit Schadstoffen belastet. Deren Entsorgung ist teuer. Deshalb muss die Stadt nun einen Aufschlag bezahlen.

Im Herbst wurde die östliche Schillerstraße fertiggestellt. Sie ist die Zufahrt für die Brücke Schillerstraße, deren Bau im Frühjahr beendet werden soll.
Im Herbst wurde die östliche Schillerstraße fertiggestellt. Sie ist die Zufahrt für die Brücke Schillerstraße, deren Bau im Frühjahr beendet werden soll. © Archiv/Dietmar Thomas

Döbeln. Die Stadt Döbeln bezahlt deutlich mehr für den Ausbau der östlichen Schillerstraße, als geplant war. Der Aufschlag lag im Dezember beim Stadtrat auf dem Tisch.

Die Baufirma macht einen Nachtrag von rund 56.000 Euro geltend. Der Stadtrat hat der Zahlung dieser Mehrkosten zugestimmt. Während der Bauarbeiten war es notwendig gewesen, nicht tragfähigen Untergrund teilweise auszutauschen. Die Belastung des Bodens mit Schadstoffen war aber nicht bekannt. Die teurere Entsorgung war deshalb bei der Ausschreibung nicht berücksichtigt worden.

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Vor allem im Bereich Straße des Friedens und Schillerstraße ändert sich die Verkehrsführung. Zuvor sind noch einige Arbeiten an der Muldequerung nötig.

Zudem musste unter anderem zur Verlegung von Medien mehr Material ausgehoben werden, als geplant. Die Straße war im Herbst vergangenen Jahres eröffnet worden. Die Stadt hatte dort zusammen mit dem AZV Döbeln-Jahnatal und der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft gebaut. Diese hatten auf 150 Meter Länge neue Abwasser- und Trinkwasserleitungen verlegt.

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