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Schon diese Woche erste Premiere am Döbelner Theater

Die neue Saison steht unter der Überschrift „Lebenswert“. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig Theater im Leben von Künstlern und Publikum ist.

Intendant Ralf-Peter Schulze hat schon einmal auf die neue Spielzeit des Mittelsächsischen Theaters neugierig gemacht. Diese steht unter dem Motto „Lebenswert“.
Intendant Ralf-Peter Schulze hat schon einmal auf die neue Spielzeit des Mittelsächsischen Theaters neugierig gemacht. Diese steht unter dem Motto „Lebenswert“. © Dietmar Thomas

Döbeln. Nach einem arbeitsintensiven, aber auch sehr erfolgreichen Sommer mit zahlreichen Konzerten, der Kinderoper „Gold!“, der „Csárdásfürstin“ auf der Seebühne Kriebstein und Shakespeares „Sommernachtstraum“ auf der „Alten Elisabeth“ startet das Mittelsächsische Theater jetzt in den historischen Theatergebäuden in Döbeln und Freiberg in die Spielzeit 2021/22.

Intendant Ralf-Peter Schulze hat die Saison unter das Motto „Lebenswert“ gestellt und Interessierten jetzt bei einer Freiluft-Veranstaltung auf dem Döbelner Niedermarkt vorgestellt, was die Besucher erwartet.

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Neue Saison ist zweigeteilt

Da die Coronaregeln noch immer Unsicherheiten für den Theaterbetrieb, der allerdings auf eine längerfristige Planung angewiesen ist, mit sich bringen, ist die Spielzeit zweigeteilt: Bis Ende Januar 2022 sind die Aufführungen so geplant, dass diverse Sicherheitsregelungen – eingeschränkte Zahl von Mitwirkenden und Zuschauern beispielsweise – berücksichtigt werden können. Dies endet mit dem Döbelner Theaterball am 29. Januar 2022.

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„Anschließend planen wir Aufführungen, in denen die Musiker der Mittelsächsischen Philharmonie wieder im Orchestergraben sitzen und Schauspieler und Sänger ebenso wie der Opernchor gemeinsam auf der Bühne agieren können“, teilt Pressedramaturg Christoph Nieder mit.

Bis dahin gebe es eine Reihe von Aufführungen, die zum Teil schon in den zurückliegenden 18 Monaten vorbereitet, aber noch gar nicht oder nur wenige Male gezeigt werden konnten.

Erste Premiere schon diese Woche: Lola Blau

Die erste Premiere am Döbelner Theater steht bereits an diesem Samstag ins Haus. Dort ist ab 19.30 Uhr Georg Kreislers Ein-Frau-Musical „Heute Abend: Lola Blau“ zu erleben.

Begleitet von Niki Liogka am Klavier singt und spielt Susanne Engelhardt den bewegten Lebensweg einer Schauspielerin, die 1938 in die USA emigriert, dort zum Showstar wird, nach dem Zweiten Weltkrieg nach Europa zurückkehrt und hier feststellen muss, dass sich die Menschen nicht geändert haben.

Deutsche Erstaufführung von französischer Komödie

Eine Woche darauf, am 2. Oktober, finanziert der Förderverein „Freunde des Döbelner Theaters“ einen Shuttlebus nach Freiberg, wo es in der geräumigen Nikolaikirche zwei ganz unterschiedliche Operneinakter an einem Abend gibt: Gian Carlo Menottis heiteres Liebesgeplänkel „Das Telefon“ und Giacomo Puccinis Liebes- und Mordtragödie „Il Tabarro“ (Der Mantel).

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Gleich darauf folgen zwei weitere Premieren im Döbelner Theater: die deutsche Erstaufführung der französischen Komödie „Zwei Lügen, eine Wahrheit“ am 8. Oktober und die Komische Oper „Lauter Verrückte“ am 30. Oktober.

Außerdem gibt es neben dem 2. Sinfoniekonzert am 29. Oktober im Volkshaus ein Konzert des neu gegründeten Barockensembles der Mittelsächsischen Philharmonie am 23. Oktober, dann wieder im Theater.

Swinging Christmas im November

Gemeinsam mit der Musikschule laden die Musiker der Mittelsächsischen Philharmonie vor allem das junge Publikum zu einem „Musikerlebnistag“ ins Theater ein. Als Termin dafür steht der 9. Oktober.

Im November folgen im Schauspiel heitere Einakter von Georges Courteline unter dem Titel „Der häusliche Friede“ sowie Michael Endes Weihnachtsmärchen „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“. Außerdem laden Leonora Weiß-del Rio und Daniel Smith zu „Swinging Christmas“, einem Abend voller beschwingter amerikanischer (Vor-)Weihnachtsmusik.

Zum Jahreswechsel doppelt sich's

Im Dezember stehen drei weitere musikalische Höhepunkte im Spielplan: das 3. Sinfoniekonzert, eine musikalische Märchenlesung „Hänsel und Gretel“ mit den beliebtesten Melodien aus Engelbert Humperdincks Oper mit fünf Blechbläsern und den Illustrationen von Werner Klemke sowie als großes Konzert des Opernchores John Rutters „Magnificat“.

Das Jahr 2021 endet mit dem „Kindersilvester“ am 30. Dezember und einer doppelten Silvestervorstellung „Der häusliche Friede“ am 31. Dezember. Mit einem doppelten Neujahrskonzert am 2. Januar will das Ensemble des Mittelsächsischen Theaters das neue Jahr dann gemeinsam mit seinem Publikum begrüßen.

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