merken
PLUS Döbeln

Schwerer Start für Ladesäule

Die Tankstelle wird bisher nur sporadisch genutzt. Trotzdem sieht die Verwaltung das Angebot positiv.

Die E-Ladesäule auf dem Leisniger Markt wurde noch nicht sehr oft genutzt.
Die E-Ladesäule auf dem Leisniger Markt wurde noch nicht sehr oft genutzt. © Archiv/Lars Halbauer

Leisnig. Es hat sich scheinbar noch nicht herumgesprochen, dass es auf dem Leisniger Markt eine E-Ladesäule gibt. Oder die Zahl derer, die ein E-Auto besitzen, hält sich noch in Grenzen.

Auf jeden Fall wird die E-Tankstelle der Envia bisher nur sporadisch genutzt. Zwischen dem 1. Februar und dem 5. August hat es auf dem Leisniger Markt zwölf Ladevorgänge gegeben, darüber informierte Bauamtsleiter Thomas Schröder die Mitglieder des Technischen Ausschusses.

Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde

Impfen lassen? Neue Therapien? Was zahlen Kassen? Fragen rund um das Thema Gesundheit: hier gibt es Antworten. Redakteur Jens Fritzsche im Gespräch mit Experten.

Anschlüsse für zwei Fahrzeuge

Die öffentliche Normalladesäule befindet sich zwischen den Schautafeln und den Kurzzeitparkplätzen auf der Marktwestseite. Es können gleichzeitig zwei Elektroautos geladen werden. Die Ladesäule verfügt über zwei Anschlüsse Typ 2, sodass sie für nahezu jedes Elektrofahrzeug nutzbar ist.

„Die Anmeldung ist mit Ladekarten von verschiedenen Anbietern des innogy Roaming-Netzwerks möglich“, erklärte Maxi Rudolph vom Stromversorger Envia nach der Inbetriebnahme. Darüber hinaus könnten auch Kunden von Anbietern des Hubject-Verbundes (Netzwerk großer Energieversorger für E-Mobilität) diese Säulen nutzen.

 Der Preis für den Ladevorgang hänge von den vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Kartenanbieter ab. Außerdem sei das Laden ohne Vertragsbindung via Kreditkarte oder PayPal möglich. (mit DA/sig)

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln