merken
PLUS Döbeln

Sechs Millionen Euro für Mittelsachsen

Die Städtebauförderung wird in drei neue Programme unterteilt. Von denen profitieren auch Leisnig, Roßwein und Hartha.

Der Lindenplatz in Leisnig wurde mit Geld aus der Städtebauförderung saniert.
Der Lindenplatz in Leisnig wurde mit Geld aus der Städtebauförderung saniert. © Archiv/Dietmar Thomas

Mittelsachsen. Der Bund hat im Jahr 2020 rund 6,6 Millionen Euro in die Städtebauförderung in den Landkreis Mittelsachsen investiert. Insgesamt profitierten von dem Geld 20 Kommunen.

Die Städtebaubeförderung sei ein lernendes Programm, dass sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und dabei sowohl auf veränderte Rahmenbedingungen reagiert, als auch Impulse für eine zukunftsgewandte Stadtentwicklung gesetzt habe, sagt die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann. In diesem Sinne sei die Städtebauförderung im vergangenen Jahr neustrukturiert und weiterentwickelt worden.

Anzeige
Wer hilft, wenn zuhause etwas passiert?
Wer hilft, wenn zuhause etwas passiert?

Es dauert nur eine Sekunde und schon ist es passiert: Ein Sturz, ein Schnitt, eine Verbrennung. Wie der Hausnotruf im Notfall schnelle Hilfe sichert.

Geld für Leisniger Stadtzentrum

Derzeit aktuelle Themen wie Klimawandel, Erhalt lebendiger Innenstädte, sozialer Zusammenhalt, Strukturwandel oder Branchenentwicklung für den Wohnungsbau werden in drei neuen Programmen zusammengefasst.

Unter dem Titel „Lebendige Zentren“ wurden zum Beispiel in Flöha insgesamt 674.000 Euro investiert. „Durch dieses Programm wurde aber auch das Stadtzentrum von Leisnig mit 444.000 Euro, die historische Altstadt von Frankenberg mit 452.000 Euro, die Freiberger Altstadt mit 241.000 Euro oder das Altstadtquartier von Oederan mit 638.000 Euro unterstützt“, so Veronika Bellmann.

Als Hauptbegünstigte des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ könnten Frauenstein und Freiberg betrachtet werden. In die Kommunen sind 771.000 Euro beziehungsweise 934.000 Euro geflossen.

Förderung hilft, Jobs zu erhalten

Weitere Förderungen durch das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ wurden investiert in Höhe von 464.000 Euro in Hartha, 165.000 Euro in die Altstadt von Roßwein sowie 380.000 Euro in die innere Bahnhofstraße und in den Schwanenteich von Mittweida. Zudem haben aus diesem Programm 129.000 Euro Brand-Erbisdorf, 220.000 Euro Flöha, 525.000 Euro Frankenberg und 551.000 Euro Hainichen erhalten.

„Mit ihrer hohen Bündelungs- und Anstoßwirkung kann die Städtebauförderung zusätzliche Impulse gerade auch bei der Krisenbewältigung in Corona-Zeiten setzen“, meint die Abgeordnete.

Durchschnittlich stoße ein von Bund und Ländern eingesetzter Euro der Städtebauförderung eine Folgeinvestition von 7,10 Euro aus öffentlicher und privater Hand an. Damit sei das Programm eine der effizientesten Möglichkeiten, viele Jobs in den Handwerks- und Baufirmen in Mittelsachsen zu sichern oder neu zu schaffen.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln