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So geht´s jetzt über Leisnigs Lindenplatz

Das Areal wird zur Einbahnstraße. An mehreren Stellen bremsen Poller die Kraftfahrer aus.

Auf dem Lindenplatz in Leisnig werden zurzeit die alten Gasleitungen entfernt.
Auf dem Lindenplatz in Leisnig werden zurzeit die alten Gasleitungen entfernt. © Dietmar Thomas

Leisnig. Das erste Stück vom Lindenplatz in Leisnig ist asphaltiert, die Zufahrt von der Chemnitzer Straße zum Parkplatz „Alte Feuerwache“ gewährleistet. Um Unfälle zu vermeiden, bestehe derzeit im Ausfahrtbereich zur Chemnitzer Straße Parkverbot.

Die Entscheidung des Stadtrates sei richtig gewesen, sagt Bauamtsleiter Thomas Schröder während eines spontanen Rundgangs des Technischen Ausschusses über die Baustelle. Gemeint ist der Schwenk der Fahrbahn im Bereich des rund 100 Jahre alten Heimatbrunnens Wassermarie von der nördlichen auf die südliche Seite des Lindenplatzes.

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Auch die Fahrbahn in Richtung Karl-Wagler-Straße hat bereits bis zur Grundschule eine Asphaltschicht, und der Haltestreifen für die Elterntaxis ist angelegt. Allerdings werden die noch durch Poller ausgebremst und müssen die Schüler auf dem Parkplatz absetzen oder einsammeln. Auch an der bisher nördlichen Ausfahrt zur Chemnitzer Straße stehen solche Betonpoller.

„Die sehen fest eingebunden aus. Aber sie sitzen in einer Hülse, so dass wir sie ziehen können, wenn es nötig ist, ohne, dass das Pflaster Schaden nimmt“, erklärt der Bauamtsleiter. Auch die Borde bis zur Anbindung an die Karl-Wagler-Straße sind gesetzt.

Durch den Haupteingang in Schule

Für die Eltern eine Haltespur einzurichten, sei die richtige Lösung, meint der Bauamtsleiter und verbindet damit einen Wunsch, der allerdings weder mit der Schulleitung noch dem Bürgermeister abgesprochen sei. „Wir sollten regeln, dass der Haupteingang der Grundschule wieder geöffnet wird. Die Schüler sollten das Schulhaus wieder durch die Vordertür, nicht durch den Hintereingang betreten“, meint er. Bisher sei das aus Platz- und Sicherheitsgründen vor dem Schulgebäude nicht möglich gewesen.

Auch Elgine Tur de la Cruz (Die Linke) würde sich darüber freuen. „Das wäre das erste Mal seit mehr als 50 Jahren. Auch meine Kinder und ich haben den Hintereingang genutzt“, erinnert sie sich.

Alte Gasleitung wird entfernt

Parallel zu den Arbeiten an der Straße werde im westlichen Bereich des Lindenplatzes bald der Boden ausgetauscht. „Und wenn die Bäume die Blätter verlieren, werden wir die Bäume setzen und in zwei Abschnitten Rollrasen verlegen“, so Schröder. Der erste Abschnitt beginne in Höhe des Eingangs der Grundschule und reiche bis zur Chemnitzer Straße.

In der anderen Richtung müsse noch die Gasleitung verlegt werden. Die alte Gasleitung liege so weit weg von den Standorten der alten Bäume, dass sie nicht die Ursache dafür sein könnten, dass die Linden eingegangen sind, meint der Bauamtsleiter. Die Rohre werden derzeit trotzdem entfernt.

Das Geländer um die Wassermarie müsse noch einmal gestrichen und der Bereich in Abstimmung mit der Gärtnerei mit Splitt verfüllt werden, wobei die Steine farblich zum Porphyr passen sollten. Auch die Beleuchtung müsse noch gesetzt werden. Die Schulseite des Lindenplatzes werde an die Würkertstraße und die andere Seite ans Rathaus angeschlossen.

Nächstes Projekt schon in Planung

Am Rand des Lindenplatzes entsteht eine überdachte Unterstellmöglichkeit für Mopeds und Fahrräder. Damit wird eine Idee aus dem Jugendstadtrat umgesetzt.

Bauende wird vorerst im Kurvenbereich zur Karl-Wagler-Straße sein. Dort sollen später auf der linken Seite Parkplätze entstehen, die im 45-Grad-Winkel angeordnet sind. Da der Lindenplatz nach seiner Fertigstellung zur Einbahnstraße wird, „büßen wir dort Parkplätze ein“, so Schröder. Die Planungen für die Sanierung und Umgestaltung der Karl-Wagler-Straße seien fertig. Das Projekt müsse nun im neuen Doppelhaushalt verankert werden.

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