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So halten sich die Döbelner an die Maskenpflicht

Das Ordnungsamt setzt auf der Bäckerstraße und dem Wochenmarkt die Forderungen der Coronaverordnung um. Maske ist dort vorgeschrieben.

Ein Schild weist am Eingang zum Wochenmarkt auf die Maskenpflicht hin.
Ein Schild weist am Eingang zum Wochenmarkt auf die Maskenpflicht hin. © Jens Hoyer

Döbeln. In Teilen der Döbelner Innenstadt besteht jetzt auch im Freien Maskenpflicht. Mitarbeiter des Ordnungsamtes hatten am Dienstagnachmittag in der Bäckerstraße an den Laternenpfählen entsprechende  Hinweisschilder  angebracht. Grundlage ist die neue Coronaschutzverordnung für Sachsen, so Stadtsprecher Thomas Mettcher. Diese besagt, dass auch in Fußgängerzonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. In Döbeln sei das nur in der Bäckerstraße nötig, da dort der nötige Mindestabstand schwer einzuhalten ist.

Mit Maske auf den Wochenmarkt

Die Regeln galten am Mittwoch zum ersten Mal auch auf dem Wochenmarkt, der – um mehr Platz zu haben – auch auf den Obermarkt ausgedehnt wurde. Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes kontrollierten das Einhalten der Maskenpflicht. „Dabei wurde festgestellt, dass die übergroße Mehrheit der Passanten einen Mund- und Nasenschutz trug. Die wenigen, die keine Maske trugen, wurden freundlich darauf hingewiesen, dies bitte zu tun. Zumeist reagierten sie ebenso freundlich und setzten den Mund-Nasen-Schutz auf“, sagte Stadtsprecher Thomas Mettcher.

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Die Stadt als Ordnungsbehörde habe die Bestimmungen umzusetzen, so Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU). „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger dafür um Verständnis. Meine Erfahrungen besagen, dass sich die deutliche Mehrheit der Döbelner an die Verordnungen hält. Kontakte werden auf ein Mindestmaß beschränkt, Abstände eingehalten und auf die Hygiene geachtet.“

Frank Petermann schlenderte am Mittwoch über den Wochenmarkt – mit Maske. „Ich bin jeden Mittwoch hier“, erzählte der Döbelner. „Die Maske ist in Ordnung. Sie hilft zwar nicht viel, aber wenn sie alle tragen, ist es gut.“

Regeln werden akzeptiert

 Auch Markthändler Christoph Kirschbaum schätzt ein, dass sich die überwiegende Mehrheit an die Vorgaben hält. „Man trägt das mit Fassung. Das Wichtigste ist, dass die Leute auf den Wochenmarkt gehen können und dass er offen bleibt. Ich musste hinter der Plexiglasscheibe auch eine Maske tragen. Der Sinn hat sich mir nicht erschlossen, weil das nicht in der Verfügung steht. Aber wenn das verlangt wird, müssen wir das so machen.“

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