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Döbeln

So meistert der Kreissportbund Corona

Die Vorbereitungen für den Kita Team Cup sind viel aufwendiger als in den Vorjahren. Aber wie geht Sport mit Abstand?

Anna und die anderen Mädchen und Jungen der Kita Tierhäuschen aus Waldheim hatten viel Spaß bei den Wettkämpfen des Kita Team Cups.
Anna und die anderen Mädchen und Jungen der Kita Tierhäuschen aus Waldheim hatten viel Spaß bei den Wettkämpfen des Kita Team Cups. © Dietmar Thomas

Döbeln. Einen Sack Flöhe hüten unter Corona-Bedingungen – so umschreibt Benjamin Kahlert, Geschäftsführer des Kreissportbundes Mittelsachsen, Augen zwinkernd den achten Kita Team Cup.

Die Rahmenbedingungen sind auch ganz anders als in den Vorjahren. Die Döbelner Veranstaltung wurde in zwei geteilt. Am Dienstag waren sieben Kitas aus Döbeln, Leisnig, Waldheim und Etzdorf mit mehr als 150 Mädchen und Jungen im Alter von fünf und sechs Jahren in der Sporthalle an der Burgstraße dabei.

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 „Das ist ein Kraftakt“, meint Kahlert. Denn es ist die im Landkreis am stärksten besetzte Veranstaltung. Am 13. Oktober folgen fünf weitere Kitas mit rund 80 Kindern.

Ausgeklügeltes Hygienekonzept

Damit diese Spaß haben und auch in Corona-Zeiten unter Wettkampfbedingungen sportlichen Ehrgeiz entwickeln können, gibt es ein ausgeklügeltes Hygienekonzept. Das wurde den Kitas im Vorfeld vorgestellt und die Umsetzung von den Erzieherinnen nach dem Cup gelobt.

Die Kitas werden an drei verschiedenen Eingängen eingelassen. Zu den normalen Umkleidekabinen sind in der Halle und auf der Empore drei weitere eingerichtet worden. Die Kinder waren angehalten, bereits in Sportkleidung zu erscheinen. Viele haben sich daran gehalten.

Biathlon und Ballweitwurf

Für die Disziplinen Biathlon mit Laufen und Zielwerfen, Ballweitwurf, Hindernislauf und Rollerrennen ist die Halle in vier große Bereiche geteilt. Ringsherum gibt es eine Laufstrecke, über die die Kinder die Stationen wechseln. Auf jedem Kampfrichtertisch stehen eine Küchenrolle und Desinfektionsmittel. Damit werden die Sportgeräte nach jeder Gruppe desinfiziert. Das verlängert die normale Wettkampfzeit um etwa eine halbe Stunde.

Die Kinder sind sehr diszipliniert und mit viel Eifer dabei. Sie feuern sich gegenseitig an und zeigen echten Wettkampfgeist. Auch wenn noch einige Wettbewerbe in anderen Städten ausstehen und der Gesamtsieger erst am 16. Oktober feststeht, gehen die Mädchen und Jungen nicht mit leeren Händen nach Hause.

 Jeder erhält eine Medaille und eine Urkunde, die den Erzieherinnen mit Handschuhen überreicht und von ihnen in den Kitas an die Kinder ausgeben werden.

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