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SPD-Homann wettert gegen die AfD

Der Landtagsabgeordnete spricht von einer Schmutzkampagne gegen Treibhaus. Rolf Weigand führe selbst eine beobachtete Organisation.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Henning Homann zieht gegen die AfD vom Leder.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Henning Homann zieht gegen die AfD vom Leder. © PR

Region Döbeln. Nach dem misslungenen Versuch der AfD, dem Döbelner Verein Treibhaus die finanzielle Förderung des Kulturraums zu entziehen, zieht der SPD-Landtagsabgeordnete Henning Homann gegen die mittelsächsische AfD im Allgemeinen und gegen seinen AfD-Landtagskollegen Rolf Weigand im Besonderen vom Leder.

„Die AfD fährt seit Monaten eine Schmutzkampagne gegen den Treibhaus e.V. und seine Mitarbeiter. Die perfide Methode lautet: Wir müssen nur genug Schmutz werfen, dann bleibt schon was hängen", so Homann. „Das positive Votum des Kulturkonvents über die Förderung des Treibhaus e.V. in Döbeln zeigt, dass die Entscheidungsträger die gute Sacharbeit des Vereins in den Mittelpunkt stellen und sich nicht von der AfD erpressen lassen.“

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"Döbeln lässt sich kulturelle Landschaft nicht kaputt machen"

Die AfD entlarve sich zunehmend selbst, so Homann weiter. "Während das Treibhaus fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht, führt der mittelsächsische AfD-Politiker Rolf Weigand mit dem AFD-Jugendverband ‚Junge Alternative‘ eine vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation.

Die jüngsten Skandale der regionalen AfD rund um die Vorstandswahl in Mittelsachsen zeigen, dass diese bereits im Bunde mit vorbestraften, kriminellen rechten Strukturen ist. Döbeln lässt sich seine kulturelle Landschaft vom Theater bis zum Treibhaus e.V. von diesen Leuten sicher nicht kaputt machen." Vor Treibhaus war auch das Mittelsächsische Theater schon Angriffen der AfD ausgesetzt gewesen.

Ein ähnliches Bild zeige sich im Sächsischen Landtag. „Wirklich das Einzige, was Herr Weigand tut, ist die Verwaltung mit kleinen Schnüffelanfragen zu bombardieren, um damit die gute Reputation von Vereinen auszuhöhlen und ganz nebenbei den parlamentarischen und ministeriellen Betrieb lahmzulegen“, so Homann.

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