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Döbeln
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Sylvio Kolb rückt im Stadtrat auf den Platz von Hermann Mehner

Der 39-Jährige hatte schon zehn Jahre im Döbelner Stadtrat mitgearbeitet.

Von Jens Hoyer
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Sylvio Kolb rückt für Hermann Mehner in den Stadtrat nach.
Sylvio Kolb rückt für Hermann Mehner in den Stadtrat nach. © Stefan Kraft

Döbeln. Der durch den Tod von Hermann Mehner im Stadtrat frei gewordene Platz ist wieder besetzt. Am vergangenen Donnerstag ist Sylvio Kolb für die SPD nachgerückt. Eigentlich wäre der Landtagsabgeordnete Henning Homann an der Reihe gewesen. Aber der Stadtrat stimmte den Hinderungsgründen für Homann zu. Neben seiner Arbeit im sächsischen Landtag sei Homann durch seine Tätigkeit in der Doppelspitze für den Landesvorsitz der SPD stark eingespannt. Zudem habe er bereits mindestens zehn Jahre ein Mandat in der Lokalpolitik wahrgenommen.

Sylvio Kolb hatte seit 2009 schon zwei Legislaturperioden als Stadtrat gearbeitet. „Ich bin froh, dass sich wieder dabei bin, auch wenn der Anlass ein trauriger ist. Hermann Mehner hat sich gewünscht, dass ich das mache, das hat er mehrfach gesagt“, sagte Kolb. Der Döbelner hatte Hermann Mehner auch als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins abgelöst und einige Jahre in dieser Funktion gearbeitet.

Noch manche "Baustelle" in Döbeln

Der 39-Jährige ist verheiratet, hat ein Kind und arbeitet als Lokführer beim Unternehmen „Die Länderbahn“. Als relativ junger Mensch wolle er seine Ideen in die Fraktion SPD/Linke/Grüne einbringen. Zudem habe er schon Erfahrungen aus zehn Jahren im Stadtrat. „Da weht jetzt zwar ein etwas anderer Wind. Aber ich werde mich da sicher reinfuchsen“.

Er strebe eine gute Zusammenarbeit auch mit den Stadträten anderer Fraktionen an. Döbeln habe sich gut entwickelt. „Ich möchte, dass es weiter vorwärtsgeht“, so Kolb.

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Es gebe aber noch die eine oder andere „Baustelle“. „Da gibt es zum Beispiel ein paar Schandflecken in der Stadt, die sich in privater Hand befinden. Da müssen wir sehen, was die Stadt tun kann. Auch die Sauberkeit in Döbeln hat nachgelassen. Das ist die Meinung vieler Leute, die man hört.“