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Döbeln

Telekom treibt Mobilfunkausbau voran

Im Landkreis Mittelsachsen wurden sieben Standorte mit LTE und 5G neu gebaut oder erweitert. Dadurch verbessert sich auch das Netz entlang der Autobahn.

In Sechs Kommunen des Landkreises Mittelsachsen hat hat die Telekom sieben Standorte mit LTE und 5G neu gebaut oder erweitert.
In Sechs Kommunen des Landkreises Mittelsachsen hat hat die Telekom sieben Standorte mit LTE und 5G neu gebaut oder erweitert. © dpa

Mittelsachsen. Für den Mobilfunk hat die Telekom in den vergangenen beiden Monaten in Mittelsachsen zwei Standorte neu gebaut, drei mit LTE und zwei mit 5G erweitert. „Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es steht insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung“, erklärt Telekom-Sprecher Georg von Wagner.

Auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich. Die Standorte befinden sich in Döbeln, Frankenberg, Freiberg (2), Hartha, Kriebstein und Leisnig. In Döbeln, Frankenberg und Hartha dienen sie zudem der Versorgung entlang der Autobahn. „Der Landkreis Mittelsachsen nimmt von Beginn an teil an der Entwicklung und hat damit einen digitalen Standortvorteil“, so von Wagner.

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Telekom sucht Dach- oder Mast-Standorte

Die Telekom betreibe in Mittelsachsen nunmehr 123 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liege bei rund 98 Prozent. Bis 2023 sollen weitere 39 Standorte hinzukommen. Zusätzlich seien an acht Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Dabei sei die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. „Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm wenden“, sagt der Sprecher.

Die Telekom baut pro Jahr mehr als 1.500 neue Mobilfunkstandorte. Hinzu kommen LTE- und 5G-Erweiterungen an tausenden bestehenden Standorten. Im Rahmen der massiven Ausbauaktivitäten werde 5G zum neuen Standard im Mobilfunknetz der Telekom.

Reichweite und Geschwindigkeit ergänzen sich

Die Telekom nutze die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit sinnvoll ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz. „Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten“, so von Wagner. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit. Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher.

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Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Dort werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen so für die gleichzeitige Versorgung sehr vieler Kunden und für noch höhere Geschwindigkeiten.

Mehr Informationen: www.dfmg.de

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