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Roßwein: Trampelpfad soll befestigt werden

Bei den Ortsbegehungen fallen den Roßweiner Stadtvätern viele kleine Missstände auf. Meistens muss dann die Mannschaft vom Bauhof ran.

Zwischen dem Ehrenhain und der Etzdorfer Straße hat sich an Trampelpfad gebildet. Der soll befestigt werden.
Zwischen dem Ehrenhain und der Etzdorfer Straße hat sich an Trampelpfad gebildet. Der soll befestigt werden. © Dietmar Thomas

Roßwein. Herunterhängende lose Äste, ausgeblichene Verkehrsschilder oder lose Steine an einer Fußgängertreppe an der Gersdorfer Straße. Es sind die sprichwörtlichen 1.000 kleinen Dinge, die Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) und seinen Begleitern vom Bau- und Ordnungsamt und vom Bauhof bei ihren Stadtrundgängen auffallen. Vor allem aber ist es das Unkraut an Straßenrändern oder auf Grünflächen.

Eine Frau begegnet der Rathausmannschaft an der sogenannten Ratsherren-Treppe, die vom Garagenhof am Burggraben hinunter zur Straße zur Wunderburg führt. „Hier muss unbedingt mal etwas gemacht werden“, sagt sie und zeigt auf die hohen Brennnesseln, Disteln und Brombeerranken, die links und rechts auf den Weg ragen. 

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Die Roßweinerin benutzt den Weg des Öfteren, um in ihren Garten zu laufen. „Es ist hier schon lange nichts mehr gemacht worden“, sagt sie. Der Rathauschef zückt sein Handy und spricht auf den digitalen Notizblock. Es soll nichts vergessen werden, denn wie diese gibt es noch viele Kleinigkeiten, die dem Bürgermeister und seinem Team auffallen. 

"Leute bevorzugen kürzeren Weg über die Wiese"

So sprechen die Stadtväter über die kahlen Fichten an der Wunderburg, denen der Borkenkäfer zugesetzt hat. Die sollen im Oktober gefällt werden. Außerdem soll der Trampelpfad, der sich auf der Wiese zwischen dem Ehrenhain und der Etzdorfer Straße gebildet hat, befestigt werden.

„Obwohl sich auf der gegenüberliegenden Seite ein Fußweg befindet, habe sich gezeigt, dass die Leute den kürzeren Weg über die Wiese bevorzugen“, so der Bürgermeister. Zudem ist der Verkehr an der Kurve für Fußgänger schlecht einsehbar.

Die nächste Ortsbegehung beginnt am 15. September um 16 Uhr am Markt und führt in den nördlichen Teil der Stadt über die Post- und Gartenstraße, An der Laute, Avus, Weinberg, Straße der Einheit, Schrebergarten-, Herrmann-, Lommatzscher Straße, den Garagenhof am Stiefelweg, Gottesacker zurück zum Marktplatz.

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