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Harthas Villa Kunterbunt wird sicherer

Das Brandschutzkonzept für die Kita in Hartha wird fertiggestellt. Dabei spielen vor allem auch Fragen des Denkmalschutzes eine Rolle.

In der Kita „Villa Kunterbunt“ beginnen demnächst die Restarbeiten zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes.
In der Kita „Villa Kunterbunt“ beginnen demnächst die Restarbeiten zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes. © Lars Halbauer

Hartha. Die Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes in der AWO-Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Hartha laufen schon seit einigen Jahren. Zuletzt wurden unter anderem die Eingangstür und die Alarmanlage erneuert. Nun sollen die Arbeiten zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes abgeschlossen werden. Der Technische Ausschuss fasste in seiner jüngsten Sitzung die entsprechenden Beschlüsse.

Es geht darum, Brandschutztüren sowie Rauchmelder einzubauen. Im Kellergeschoss müssen Unterdecken eingezogen werden, die eine bestimmte Feuerbeständigkeit aufweisen. Zudem müssen Sanitär- und Elektroleitungen verlegt werden. Das Geländer der Treppe, insbesondere der Handlauf, müssen DIN-gerecht umgebaut werden. 

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Es werden Brandschutzklappen vor die Handläufe und die Holzvertäfelung montiert, sodass im Brandfall die Treppe genutzt werden kann. „Dabei musste beachtet werden, dass die Villa unter Denkmalschutz steht“, sagte Bauamtsleiter Ronald Fischer. 

Bauarbeiten per Eilentscheidung vergeben

Im Fall eines Brandes sollen sich alle Notausgänge automatisch öffnen, damit die Kinder und Erzieherinnen ungehindert ins Freie gelangen können.

Für die Metallbauarbeiten gab nur ein Unternehmen ein Angebot ab. So geht der Auftrag an die Firma Jens Träger Montagen und Verwaltung in Dresden. Die Summe von 10.600 Euro liege unter den geplanten Kosten.

Der Auftrag für die Tischlerarbeiten geht für 15.500 Euro an die Tischlerei Ekkehard Landgraf aus Döbeln, die als einzige ein Angebot abgegeben hatte. „Wir liegen dabei deutlich unter der kalkulierten Summe“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). 

Für das Los Bauarbeiten waren fünf Firmen angeschrieben worden, jedoch ging kein Angebot ein. Daraufhin seien drei weitere Unternehmen angesprochen worden. Da zum Zeitpunkt der Sitzung die Frist noch nicht beendet war, wurde der Bürgermeister beauftragt, diesen Auftrag per Eilentscheidung zu vergeben.

10.200 Euro für Elektroarbeiten

Die weiteren Aufträge konnten vergeben werden. Für die Malerarbeiten lagen zwei Angebote vor. Das wirtschaftlichste kam von der Firma Team Rothe aus Hartha. Sie übernimmt für 9.700 Euro nach Abschluss der anderen Arbeiten die Wiederherrichtung der Räumlichkeiten im Erdgeschoss und Treppenhaus. 

Den Auftrag für die Elektroarbeiten in Höhe von knapp 10.200 Euro erhält die Firma Beyer und Loos aus Frankenberg. Die Sanitärarbeiten erledigt die Firma Installationstechnik Döbeln für 5.000 Euro.

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