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Waldheim analysiert Energiekosten in Gebäuden

Wo können Kommunen in ihren Gebäuden oder an der Beleuchtung Energie sparen? Dieser Frage sind Experten der Energieagentur nachgegangen.

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Mehrere Kommunen haben ihre Energiekosten auf den Prüfstand gestellt. Dazu gehört auch Waldheim.
Mehrere Kommunen haben ihre Energiekosten auf den Prüfstand gestellt. Dazu gehört auch Waldheim. © Claudia Hübschmann (Symbolfoto)

Waldheim. Insgesamt 39 sächsische Gemeinden, Städte und Landkreise haben in einem Projekt der Sächsischen Energieagentur (SAENA) die Verbräuche und Kosten der eigenen Gebäude unter die Lupe genommen.

„Dabei sind viele Effizienzpotenziale aufgedeckt worden“, teilt Gregor Hillebrand-Kandzia von der SAENA mit. Waldheim hat sich neben den mittelsächsischen Städten Hainichen und Frankenberg und den Gemeinden Halsbrücke und Großschirma an dem Projekt beteiligt.

Einflussmöglichkeiten sind groß

Gerade vor dem Hintergrund der aktuell stark steigenden Energiepreise sei es für die Kommunen von Vorteil, Einsparpotenziale aufzudecken. Vor allem bei den eigenen Gebäuden, wie Schulen, Sporthallen und Rathäusern, gebe es noch viele ungenutzte Effizienzpotenziale. Die Einflussmöglichkeiten der Verwaltung seien hoch. „Der Einstieg in das Thema fällt jedoch aufgrund von personeller Knappheit und teilweise fehlenden Daten und Fachwissen nicht immer leicht“, erklärt Hillebrand-Kanzia.

Energieagentur unterstützt Kommunen

Auf Grundlage eines systematischen Controllings können die Effizienzpotenziale erkannt und mithilfe eines Energiemanagements kontinuierlich umgesetzt werden. Das Projekt der SAENA „Energiedatenerfassung und Einstiegsberatung kommunales Energiemanagement“ setzte bei diesem Problem an und unterstützte die Kommunen.

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Im Dezember vergangenen Jahres sei das Projekt abgeschlossen worden. „Es lieferte den Kommunen einen Überblick über den aktuellen energetischen Zustand ihrer Gebäude und Liegenschaften sowie der Straßenbeleuchtung“, erklärt Hillebrand-Kandzia.

Erste Strategien ausgearbeitet

Mithilfe von externen Energieexperten sei eine fundierte Wissens- und Datengrundlage geschaffen worden. auf der anschließend eine erste Analyse des Gebäudebestandes hinsichtlich der Einsparpotenziale sowie erste Handlungsstrategien ausgearbeitet worden sind. Auch auf Fördermöglichkeiten werden die Kommunen dabei hingewiesen.