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Waldheim: Endspurt am Oberschul-Anbau

Ab Ende November sollen die Schüler im neuen Anbau lernen. Der Innenausbau läuft auf Hochtouren.

Trockenbauer Andreas Noepel und seine Kollegen arbeiten derzeit mit Hochdruck am Innenausbau der neuen Räume im Anbau der Waldheimer Oberschule.
Trockenbauer Andreas Noepel und seine Kollegen arbeiten derzeit mit Hochdruck am Innenausbau der neuen Räume im Anbau der Waldheimer Oberschule. © Dietmar Thomas

Waldheim. Vor einem knappen Jahr haben die Bauarbeiten an der Waldheimer Oberschule begonnen. Jetzt stehen sie kurz vor der Fertigstellung. „Wenn weiter alles so gut läuft, können die Räume ab Ende November genutzt werden“, sagt Roman Petters, Chef der gleichnamigen Waldheimer Baufirma und Hauptauftragnehmer.

„Die Arbeiten laufen planmäßig“, so Petters. In etwa drei Wochen können die Maler in den neuen Anbau und mit ihrer Arbeit beginnen. Derzeit arbeiten Trockenbauer und die Gewerke Heizung und Sanitär am Innenausbau. „Die Deckenabhängungen werden zurzeit montiert, und das Aufheizen der Heizanlage hat begonnen“, zählt Petters auf.

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Der Bauunternehmer ist froh darüber, dass trotz vieler Unwägbarkeiten wegen der Corona-Pandemie diese keine Auswirkungen auf den Bauablauf hatten. „Es hat sich ausgezahlt, dass alle Unternehmen und Gewerke an einem Strang ziehen und das Planungsbüro gute Arbeit geleistet hat“, so Roman Petters.

Auch bei den Materiallieferungen habe es zum Glück keine Engpässe gegeben, wie es auf anderen Baustellen wegen der Corona-Pandemie und damit verbundener Kurzarbeit häufig der Fall gewesen sei.

Was Ende November noch nicht fertig sein wird, ist die Gestaltung der Außenanlagen. Das werde im Nachhinein erledigt währenddessen die Räume im Anbau aber schon genutzt werden können.

Schule war zu klein geworden

Darauf freuen sich Schüler und Lehrer schon sehr, denn die Oberschule war wegen der steigenden Schülerzahlen immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt. Vor zwei Wochen sind insgesamt 80 Mädchen und Jungen an der Oberschule aufgenommen worden – im vergangenen Jahr waren es 21 weniger.

In dem Zwei-Geschosser entstehen in der obereren Etage zwei Klassenzimmer. Die Wand, die die beiden Räume trennt, kann bei Bedarf beiseitegeschoben werden. Dadurch entsteht ein großer Raum, der unter anderem für Veranstaltungen genutzt werden kann, denn an der Oberschule gibt es keine Aula.

In der Etage darunter werden ein Medienkabinett sowie ein Musikraum eingerichtet. Letzerer könnte beispielsweise von der Schülerband genutzt werden, ebenso für musikalische Ganztagsangebote.

Weitere kleine Neben- und Gruppenräume sind unter anderem für den Unterricht im Fach „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) gedacht, der in kleineren Gruppen unterrichtet werden kann.

Anbau kostet rund 1,35 Millionen Euro

Rund 1,35 Millionen Euro soll der Anbau kosten. 813.000 Euro fließen aus dem Fördertopf „Schulische Infrastruktur“. Schulleiter Jan Genscher freut sich, dass die Bauarbeiten für den Anbau so reibungslos vonstatten gehen. „Wir hatten so gut wie keine Beeinträchtigungen“, sagt er.

Die einzige geräuschintensive Arbeit, der Durchbruch vom Haupthaus in den Anbau, sei noch vor den Sommerferien in den Nachmittagsstunden erfolgt, in denen kein Unterricht mehr war.

Der Anbau ist schräg zwischen die beiden Hauptgebäude gesetzt worden und hat eine Grundfläche von 15 mal 13 Metern. Auf beiden Etagen verbindet ein Gang das bestehende und das neue Gebäude. Dabei entsteht ein kleiner Lichthof. Der Fahrstuhl bleibt weiter von außen nutzbar.

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