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Döbeln

Warum die Feuerwehrhosen zu kurz sind

Bei der ersten Aktion nach Corona sammelt der Nachwuchs in Waldheim viel Altpapier. Dabei kommt noch etwas anderes zum Vorschein.

Die Jugendfeuerwehr Waldheim hat einen Container voll Altpapier gesammelt. Das ist die erste große Aktion nach der Corona-Pause gewesen.
Die Jugendfeuerwehr Waldheim hat einen Container voll Altpapier gesammelt. Das ist die erste große Aktion nach der Corona-Pause gewesen. © privat

Waldheim. Zum ersten Mal nach dem Corona-Lockdown haben sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Waldheim bei der großen Altpapiersammelaktion wiedergesehen.

Pünktlich hatten sich am Aktionstag alle in ihren Jugendfeuerwehr-Uniformen und mit dem vorgeschriebenen Abstand aufgestellt. Dabei fiel auf, dass der eine oder andere während der zurückliegenden Monate ganz schön gewachsen sein muss. „So manche Wade blitzte unter der Jugendfeuerwehrhose hervor“, so Jugendwart Michael Rönisch. Er versicherte den Kindern, dass daran gearbeitet wird, neue Kleidung bereitzustellen.

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Erst seit kurzer Zeit sind Veranstaltungen und die Ausbildung für die Nachwuchsfeuerwehren, die wegen Corona komplett eingestellt werden mussten, wieder möglich. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Jugendwarte, Betreuer und die vielen Helfer war diese erste Aktion deshalb besonders aufregend. Denn trotz intensiver Vorbereitung war diesmal mit Blick auf die Hygieneregelungen alles anders.

Waldheimer vergessen den Feuerwehrnachwuchs nicht

Schon vormittags war der große Container gut gefüllt – auch Dank der Firma P&W, die einen Radlader zur Verfügung stellte. Der Feuerwehrnachwuchs freut sich, dass die Waldheimer sie während der mehrmonatigen Corona-Pause nicht vergessen und weiter Altpapier gesammelt haben. „Am frühen Nachmittag war der Container voll“, so Jugendwart Chris Tröger. Das Geld, das die Gruppe für das Altpapier erhält, soll diesmal der Jugendfeuerwehr selbst zugutekommen.

Die Mittagspause wurde nicht nur zur Stärkung mit Nudeln und Tomatensoße genutzt, sondern auch zum Gratulieren. Neben Feuerwehrmann Jan Bäurich erhielten auch 13 Kinder, die während der Corona-Pause Geburtstag hatten, ein nachträgliches Ständchen.

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