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Döbeln

Wunschbriefkästen in Roßwein und Schönberg

Auch die Kinder müssen in der Adventszeit coronabedingt auf einiges verzichten - aber nicht auf alles. Wünschen ist erlaubt.

In Roßwein am Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz und in Schönberg an der großen Pyramide können Kinder in den nächsten Tagen ihre Wunschzettel einwerfen.
In Roßwein am Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz und in Schönberg an der großen Pyramide können Kinder in den nächsten Tagen ihre Wunschzettel einwerfen. © Dietmar Thomas

Roßwein/Waldheim. Jetzt sind wieder einmal die Mädchen und Jungen gefragt: Roßweins Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) bittet sie, zuhause Wunschzettel zu schreiben und zu gestalten.

„Diesen Wunschzettel werft ihr dann bitte bis zum 13. Dezember in den Briefkasten des Weihnachtsmannes ein. Den findet ihr direkt an dem schönen Tannenbaum auf dem Marktplatz“, so der Rathauschef. In den Vorjahren konnten die Kinder ihre Wünsche auf vorbereitete Karten schreiben, die während des Weihnachtsmarktes im Rathaus auslagen und dann dort direkt an den Baum hängen, der im Rathausfoyer aufgestellt war. Diese Möglichkeit entfällt in diesem Jahr.

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Damit der Weihnachtsmann am 24. Dezember wieder den einen oder anderen Wunsch erfüllen kann, vergisst der Bürgermeister folgende Hinweise nicht: „Bitte schreibt euren Namen, euer Alter und die Telefonnummer eurer Eltern auf den Wunschzettel. Der Weihnachtsmann wird dann gemeinsam mit seinem Engel jeden einzelnen Wunschzettel anschauen“, verspricht der Rathauschef.

Ihm zufolge steht fest, dass sich auch in Corona-Zeiten wieder Sponsoren gefunden haben, die für Kinder aus sozial schwachen Familien kleine Geschenke finanzieren. Für gewöhnlich dürfen die Kinder beim Weihnachtsmarkt Wunschzettel an den Baum im Rathaus hängen. Der Markt muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen – genau wie Plan B. Der sah vor, dass der Weihnachtsmann beim lebendigen Adventskalender die Wünsche entgegennimmt. Auch das ist wegen der Pandemie nicht möglich.

Nur noch bis Sonntag Zeit für Post nach Himmelpfort

Bereits zum dritten Mal übernimmt Karin Tast aus dem Waldheim Ortsteil Schöneberg die Rolle eines Wichtels. Für die Mädchen und Jungen aus Schönberg hat sie neben der Pyramide einen Wunschzettelbriefkasten aufgehängt.

Alle Wünsche, die darin landen, leitet die Schönbergerin an das Weihnachtspostamt in Himmelpfort weiter. Von dort erhalten die Kinder dann eine Antwort vom Weihnachtsmann. Der Briefkasten wird am 2. Advent geleert, damit die Post auch noch rechtzeitig vor Heiligabend ankommt.

Für ein wenig weihnachtliche Stimmung sorgt die große Pyramide selbst. Seit Jahren wird sie am 1. Advent bei Familie Zimmer angeschoben. Dabei trifft sich normalerweise das ganze Dorf. Diesmal waren nur die Familien Zimmer und Tast dabei, wobei Sebastian Tast Akkordeon spielte. „Spontan haben unsere Nachbarn von ihrem Grundstück aus mit dem Saxophon mitmusiziert“, sagt Karin Tast.

Die Pyramide in Schönberg dreht sich nun täglich von 16.30 bis 21 Uhr.

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