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Zahl der Verstorbenen steigt drastisch

Seit 30. Dezember sind 38 Tote im Zusammenhang mit Corona in der Statistik dazugekommen. Das hat einen Grund.

Die Zahl der Neuinfektionen geht in Mittelsachsen zurück. Aber die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid 19 ist drastisch gestiegen.
Die Zahl der Neuinfektionen geht in Mittelsachsen zurück. Aber die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid 19 ist drastisch gestiegen. © dpa/Tom Weller (Symbolbild)

Das Landratsamt Mittelsachsen meldet einen starken Anstieg der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Bis 31. Dezember, 12 Uhr, sind in Mittelsachsen 139 Menschen verstorben. Das wäre ein Anstieg um 38 innerhalb von 24 Stunden. Am Vortag lag die Zahl der Verstorbenen noch bei 101. In der neuen Statistik vom 1. Januar gab es dagegen überhaupt keine weiteren Todesfälle.

Manchmal Wochen bis zur Erfassung

André Kaiser, Sprecher des Landratsamtes Mittelsachsen, begründete die hohe Zahl mit einem „zeitlichen Versatz bei der Erfassung der Todesfälle“, der verschiedene Ursachen habe. Die Meldung durchliefen erst verschiedene Instanzen, und der Totenschein werde vom Gesundheitsamt geprüft. „Entscheidend für die Erfassung ist zudem ein nachgewiesen positiver PCR-Test. Ein positiver Schnelltest oder der Verdacht werden nicht bewertet“, so Kaiser. Für eine Erfassung sei entscheidend, dass Corona in der Kategorie „unmittelbar zum Tode führende Krankheiten“ eingetragen wurde. Der zeitliche Versatz bei der Erfassung könne wenige Wochen betragen.

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102 neue Fälle

In Mittelsachsen wurden bis 1. Januar 102 weitere Personen innerhalb von 24 Stunden positiv getestet. Die Zahl kann aber wegen des Feiertags niedriger ausfallen. Die Statistik vom 31. Dezember verzeichnete noch 247 weitere Fälle. Seit März sind damit 10.574 Menschen positiv getestet worden.

In der Region Döbeln kamen am 31. Dezember 75 neue Fälle dazu, bis 1. Januar weitere elf. Die Gesamtzahl der Infizierten beträgt damit 1747.

Rückläufig ist die Zahl der Menschen, die wegen Corona im Krankenhaus sind. Sie ging von 205 am Mittwoch auf am Freitag 164 zurück. 18 Menschen müssen beatmet werden.

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