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Preis für Bahnticket steigt

Auch die Fahrgäste der MRB müssen ab Dezember tiefer in die Tasche greifen. Im VMS folgt die Anpassung im neuen Jahr.

Mit Fahrzeugen der Mitteldeutschen Regiobahn können Döbelner unter anderem bis nach Leipzig sowie Chemnitz und Elsterwerda fahren.
Mit Fahrzeugen der Mitteldeutschen Regiobahn können Döbelner unter anderem bis nach Leipzig sowie Chemnitz und Elsterwerda fahren. © André Braun/Döbelner Anzeiger

Mittelsachsen. Die Deutsche Bahn hat es bereits verkündet: Ab Dezember steigen die Preise für das Bahnfahren wieder. Auch im Nahverkehr, wie vonseiten der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) zu erfahren war. Denn auch dort gelten die Tarife der Deutschen Bahn.

Um 1,3 Prozent sollen die Ticketpreise teurer werden, informierte die Pressestelle der MRB. „Die Preisanpassung erfolgt vor allem aufgrund gestiegener Betriebskosten und massiven Einnahmeverluste durch die Corona-Pandemie, welche auch der ÖPNV-Rettungsschirm nicht vollständig ausgleichen konnte“, heißt es zur Begründung. Doch auch bei den Haustarifen der Regiobahn gibt es eine Anpassung um durchschnittlich 1,4 Prozent, so die Pressestelle weiter. Die letzte Preisanpassung mit Vorgabe der Verbünde beziehungsweise des DB-Tarifes hatte im Dezember 2019 stattgefunden.

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Zum 1. Oktober hat die MRB einen der drei Haustarife erst erweitert. Seitdem gilt der Bestpreis-Ticket auch für Fahrten zwischen Dresden und Chemnitz sowie zwischen Chemnitz und Plauen. Hintergrund sind die guten Erfahrungen mit dem Angebot, bei dem der Preis für das Bahnfahren vor 9 Uhr günstiger ist, auf der Strecke Dresden – Freiberg. 

„Die Mitteldeutsche Regiobahn wendet sich mit diesem Angebot an alle Fahrgäste, die Corona-bedingt kein Abo benötigen, aber noch des Öfteren auf diesen Strecken beruflich und privat unterwegs sein müssen“, informiert das Unternehmen. Neben dem Bestpreis-Ticket gehören zum Haustarif der Doppel-Deal, mit dem vergünstigt Strecken in zwei Verbandsgebieten gefahren werden können, sowie das Guten-Tag-Ticket. Mit diesem können Ausflügler allein oder in der Gruppe ab 9 Uhr einen ganzen Tag lang beliebig oft in der zweiten Klasse fahren.

Neue Tarif im VMS ab Januar 2021

Für die Tarife im Bereich des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) ist eine Anpassung der Tarife zum 1. Januar 2021 vorgesehen. Ursprünglich geplant war die Erhöhung für August. Doch der Verkehrsverbund hatte sich in der Verbandsversammlung dafür ausgesprochen, die Anpassung um sechs Monate zu verschieben. Dafür gibt der VMS die Senkung der Mehrwertsteuer nicht an die Kunden weiter. 

Über die neuen Preise informiert der VMS schon jetzt auf der Homepage. Im Schnitt steigen die Kosten für die Tickets rund 4,2 Prozent.

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