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Döbeln: Stadtverkehr soll übersichtlicher werden

Durch die neue Brücke auf der Schillerstraße ergeben sich auch für den Personennahverkehr neue Möglichkeiten. Das Netz soll übersichtlicher werden.

Zurzeit gibt es vier Linien im Stadtverkehr in Döbeln. Das könnte sich zukünftig aber ändern.
Zurzeit gibt es vier Linien im Stadtverkehr in Döbeln. Das könnte sich zukünftig aber ändern. © Christian Essler/DA-Archiv

Region Döbeln/Chemnitz. Die neue Muldenbrücke wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Stadt haben. Das geht aus dem Entwurf zur neuen Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2021 bis 2025 hervor.

„Eine Maßnahme hierbei ist die Etablierung einer besseren Taktung der Stadtverkehrslinien A und B an Werktagen auf der Ost-West-Achse vom Hauptbahnhof zur Innenstadt/Busbahnhof“, steht im Entwurf des Plans, der am vergangenen Freitag von den Mitgliedern des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) einstimmig beschlossen worden ist. Ziel soll es zudem sein, den Stadtverkehr in Döbeln übersichtlicher zu gestaltet und auf drei Linien zu reduzieren, ohne das Angebot einzukürzen.

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Geprüft werden soll zudem, ob eine bessere Anbindung der Region Döbeln an die Region um Mügeln umgesetzt werden kann. Hier befindet sich laut Plan eine Schwachstelle im ÖPNV in Mittelsachsen.

Noch mehr PlusBus-Linien für die Region Döbeln?

Festgehalten ist in dem Plan unter anderen auch, dass zu prüfen ist, ob verschiedene Linien, wie zum Beispiel die 922 Döbeln – Hartha – Waldheim sowie die 924 Waldheim – Hartha – Leisnig zum PlusBus aufgewertet werden. Mit untersucht werden soll dabei ebenso eine Verknüpfung der beiden Linien. Dadurch „kann eine attraktive und marketingwirksame Vier-Städte-Linie geschaffen werden, welche durch eine Überlagerung mehrerer Verkehrsbeziehungen eine hohe Nachfrage generieren kann“, heißt es.

Weitere Themen des NVP sind der Ausbau der Technik, der Digitalisierung sowie des Fahrgastinformationssystems in den Fahrzeugen sowie die Barrierefreiheit der Haltestellen.

Mit der Bestätigung des Entwurfs durch die Verbandsmitglieder kann der aktualisierte Plan nun im Dezember sowie Januar den Trägern öffentlicher Belange vorgelegt werden. Sobald deren Stellungnahmen vorliegen, werden diese entsprechend eingearbeitet. Ist der Plan dann bestätigt, entscheidet die Landesdirektion Sachsen, ob er genehmigt wird oder nicht.

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