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Döbeln

Neudorfer Schützen bauen ihr Domizil aus

Zum ersten Mal hat der Verein eigene Räume. Dort soll auch eine Anlage für Druckluftwaffen eingebaut werden.

Die Neudorfer Schützen haben das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in Mannsdorf übernommen und bauen es aus.
Die Neudorfer Schützen haben das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in Mannsdorf übernommen und bauen es aus. © Dietmar Thomas

Döbeln. In diesem Jahr stehen dem Ebersbacher Ortschaftsrat 4.000 Euro zur freien Verwendung. Er will damit wieder für die Rentner eine Weihnachtsfeier ausrichten, das Sommerfest bezuschussen, wenn es denn stattfinden kann.

Die Vereine sollen ebenfalls wieder Unterstützung bekommen. Die SG Neudorf will bauen, und auch der Schützenverein Neudorf kann den Zuschuss gut gebrauchen. Er baut sich gerade das ehemalige Feuerwehrgerätehaus in Mannsdorf aus.

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Vereinsmitglieder packen mit an

Bisher hatte der Verein mit seinen fast 30 Mitgliedern noch nie ein eigenes Domizil. Die Schützen waren beim Kartsportverein eingemietet, sagte der Vorsitzende Andreas Frassek.

Seit einigen Monaten wird das ehemalige Gerätehaus, das zuletzt vom Bauhof genutzt wurde, von den Vereinsmitgliedern umgebaut. Stück für Stück, wie die Leute Zeit haben, erzählte Andreas Frassek. Die Küche und die Toiletten sind ausgebaut. Auch die elektrische Anlage ist erneuert worden. „Die Stadt hat uns dabei geholfen“, sagte der Vereinschef.

Fertigstellung möglichst noch in diesem Jahr

Der Einbau einer Heizung ist nicht geplant, weil zu aufwendig. Dafür soll der Kaminofen erneuert und weiterbetrieben werden. Möbel für die Küche und den Aufenthaltsraum seien schon gebraucht gekauft worden. Wann das Objekt einzugsfertig ist, da will sich der Vorsitzende noch nicht festlegen. „In diesem Jahr ist unser großes Ziel“, sagte er.

Der ehemalige Versammlungsraum der Feuerwehr ist groß genug, um auch noch eine zehn Meter lange Schießbahn für Luftdruckwaffen einzubauen. Bisher hat der Verein keine eigene Schießanlage, sondern nutzt die in Waldheim und Glossen. „Vielleicht bekommen wir so mal ein paar Jugendliche. Die wollen wir fördern“, sagte Frassek. Die gebrauchte Schießbahn hatte der Schützenverein von einem befreundeten Verein in Wismar bekommen.

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