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Waldheim lässt zerstörte Laternen ersetzen

Die Fassungslosigkeit über den Vandalismus an der Kirschallee und auf dem Niethammerberg ist immer noch groß. Wer nun für die Kosten aufkommen muss.

Die Straßenlaternen am Niethammerberg und an der Kirschallee sollen ersetzt werden.
Die Straßenlaternen am Niethammerberg und an der Kirschallee sollen ersetzt werden. © Dietmar Thomas

Waldheim. Ende März waren Randalierer an der Kirschallee und auf dem Niethammerberg in Waldheim unterwegs. Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung. An beiden Straßen waren insgesamt 18 Straßenlaternen derart zerstört worden, dass sie nicht mehr funktionstüchtig sind.

Die Fassungslosigkeit über die Zerstörungen ist nach wie vor groß. Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Beschädigungen für Hinweise eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Die Kommune erstattete Anzeige bei der Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.

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Bislang keine Hinweise auf die Täter von Waldheim

Gebracht hat das bisher nichts. „Bei uns sind keine Hinweise eingegangen“, sagte das Stadtoberhaupt. „Wir müssen nun davon ausgehen, dass die Kosten für die Reparatur aus dem Haushalt der Stadt bereitgestellt werden müssen.“

Am Donnerstag will sich der Technische Ausschuss mit dem Thema befassen. Die Stadträte sollen entscheiden, welche neuen Straßenlaternen aufgestellt werden sollen. Eine Instandsetzung der Laternen sei schon aufgrund ihres Alters keine Option, so Ernst.

Geplant ist es, die noch intakten Lampen vom Standort Kirschallee abzubauen und damit die fehlenden sechs Laternen im Bereich Niethammerberg zu ersetzen. Für die Kirschallee sind zwei unterschiedliche Lampen-Typen im Gespräch.

Geld muss zusätzlich aufgebracht werden

Die Stadträte sollen zwischen sogenannten technischen Leuchten analog derer, die es bereits am Diedenhainer Weg gibt, und Leuchten vom Modell Hellux Pilz entscheiden. Beides sind LED-Leuchten und damit neuer Stand der Technik.

Insgesamt kosten Neubeschaffung und die Umsetzung von der Kirschallee zum Niethammerberg rund 20.000 Euro. Preislich unterscheiden sich beide Varianten um etwa 100 Euro. Das Geld muss zusätzlich in den Finanzhaushalt dieses Jahres aufgenommen werden.

Darüber haben allerdings die Mitglieder des Technischen Ausschusses nicht zu entscheiden. Das ist Aufgabe des Verwaltungsausschusses, der eine Woche später, am 3. Juni, wieder zusammenkommt.

Termin: Donnerstag, 27. Mai, 18 Uhr, Sitzung des Technischen Ausschusses im Ratssaal Waldheim

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