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Ostrau stimmt Gesprächen mit Zschaitz zu

Die Gemeinderäte unterstrichen erneut den Willen, sich mit Zschaitz zu vereinen. Nun müssen weitere Details geklärt werden.

Die Ostrauer Gemeinderäte haben der Aufnahme von Gespräche mit der Gemeinde Zschaitz-Ottewig zur Gemeindehochzeit zugestimmt.
Die Ostrauer Gemeinderäte haben der Aufnahme von Gespräche mit der Gemeinde Zschaitz-Ottewig zur Gemeindehochzeit zugestimmt. © SZ-Montage: Dietmar Thomas/Lars Halbauer

Ostrau/Zschaitz-Ottewig. Nachdem die Gemeinderäte von Zschaitz-Ottewig in ihrer letzten Sitzung der Aufnahme von Gesprächen zur Gemeindevereinigung mit Ostrau zugestimmt haben, hat nun auch Ostrau „grünes Licht“ für diesen Schritt gegeben. Die Gemeindehochzeit kann damit kommen.

Mit dem Entschluss vom Dienstagabend stellt sich Ostrau auch hinter den mehrheitlichen Wunsch von Zschaitz-Ottewig, eine Vereinigung „auf Augenhöhe“ statt einer Eingemeindung vorzunehmen.

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Somit wird die kleinere Gemeinde nicht ein Ortsteil von Ostrau, sondern beim Zusammenschluss müssen sich beide Parteien auf einen neuen Namen, ein neues Wappen sowie einige andere notwendige Dinge einigen. Die Fusion soll dann zum 1. Januar 2023 erfolgen.

Noch kein endgültiger Beschluss

Bis dahin müssen in einer Arbeitsgruppe jeweils vier Vertreter von jeder Gemeinde über die Details verhandeln. Zschaitz hatte seine Kandidaten bereis in der vergangenen Sitzung bekannt gegeben, die Ostrauer Räte bestätigten folgende vier Personen: Heike Grundmann, Katrin Leipacher, Franziska Dinor und Ralf Vogt. Als Ersatz wurden zudem Jan Krumbiegel und Bernd Sonntag für die Arbeitsgruppe bestellt.

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Wie oft sich diese in den kommenden Monaten treffen wird, ist bislang ungewiss. „Wir müssen über den ‚Fahrplan’ nun erst einmal reden. Aber ich denke, die Gruppe wird sich einmal pro Monat treffen müssen“, so Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).

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Er stellte auch noch einmal klar, dass mit dem aktuellen Beschluss die Gemeindevereinigung noch nicht endgültig besiegelt ist. „Jetzt führen wir erst einmal die Gespräche. Und erst danach müssen wir in den Gemeinderäten darüber abstimmen, ob wir dem letztlich zusagen.“

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