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Radfahrerin auf dem Weg zum Stausee Baderitz von Hund gebissen

Als sie mit ihrem E-Bike in Richtung Mischütz fuhr, biss ihr einer von zwei entgegenkommenden Hunden ins Bein. Nun sucht die Polizei den Hundehalter.

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Auf dem Weg zum Stausee Baderitz ist eine Frau von einem Hund gebissen worden, der einem Schäferhund ähnelt.
Auf dem Weg zum Stausee Baderitz ist eine Frau von einem Hund gebissen worden, der einem Schäferhund ähnelt. © Dietmar Thomas

Zschaitz. Eine 64-jährige Fahrradfahrerin ist bereits am Dienstagnachmittag von einem Hund gebissen worden. Jetzt erstattete sie Anzeige, wie Doreen Stein von der Polizei in Chemnitz mitteilte.

Die Frau war mit ihrem E-Bike auf der Verbindungsstraße von Döbeln in Richtung Zschaitz unterwegs und auf einen an der K 7512 zwischen Pommlitz und Zschaitz gelegenen, zum Stausee Baderitz führenden Feld- und Radweg in Fahrtrichtung Mischütz abgebogen. "Dort parkte ein weißer Hundefänger. Unweit dessen traf sie auf einen Mann mit zwei Hunden. Als sie mit ihrem Fahrrad an ihm vorbeifuhr, rannte einer der Hunde auf sie zu und biss ihr ins Bein", so Doreen Stein.

Der Mann habe den Vierbeiner schließlich zurückgenommen und die 64-Jährige sei weitergefahren. Sie habe leichte Verletzungen erlitten und sich später in ärztliche Behandlung begeben.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung

Die Polizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen und sucht den Hundehalter.

Die Frau schätzte sein Alter auf etwa 35 bis 40 Jahre und gab an, dass er einen dunklen Kurzhaarschnitt hatte. Möglicherweise ist er auch der Nutzer des weißen Hundefängers. Die beiden Hunde hatten nach Angaben der 64-Jährigen schwarzes Fell am Körper und braunes im Gesicht. Sie ähnelten der Rasse Schäferhund.

Zeugen, die weitere Hinweise zum beschriebenen Hundebesitzer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Unter Telefon 03431 659-0 werden Hinweise im Polizeirevier Döbeln entgegengenommen.