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Regiobus setzt jetzt auf Pink

Das Unternehmen schafft jährlich etwa 20 neue Fahrzeuge an. Die haben nicht nur moderne Technik an Bord.

Die Nummer der Buslinie von Regiobus leuchtet bei den neuen Fahrzeugen in Pink.
Die Nummer der Buslinie von Regiobus leuchtet bei den neuen Fahrzeugen in Pink. © Regiobus

Region Döbeln. Die jungen Mädchen sind begeistert. Täglich nutzen die Berufsschülerinnen eine Linie von Regiobus in der Region Döbeln. Und seit Kurzem leuchtet die Busnummer in Pink. Das fällt auf.

Auffallend ist auch die etwas andere Form des Fahrzeugs. Es ist nicht das einzige Neue in der Fahrzeugflotte von Regiobus. Der Fuhrpark des Unternehmens umfasst 237 Fahrzeuge. „Dazu kommen 90 Busse von Vertragsunternehmen“, erklärt Henning Schmidt, Fachbereichsleiter Verkehr bei Regiobus, auf Nachfrage von Sächsische.de.

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Busse werden nach 15 bis 18 Jahren ersetzt

Die Busse haben nach 15 bis 18 Jahren ausgedient und werden dann durch neue ersetzt. Das passiere in der Regel um den Jahreswechsel, so Schmidt. Die Zahl der neuen Fahrzeuge hänge unter anderem davon ab, wie viele Fahrzeuge ausrangiert werden müssen und welche Fördermittel zur Finanzierung der Neuen zur Verfügung stehen.

Im Durchschnitt werden pro Jahr 20 neue Busse angeschafft. Das Fahrzeug, dessen pinke Nummer den Mädchen aufgefallen war, gehört zu den Neuen dieses Jahres. Die werden auf allen Linien eingesetzt.

Sie haben noch weitere Vorteile gegenüber ihren Vorgängern. Seit Jahren würden überwiegend Niederflurbusse gekauft. Die erleichtern den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen. „Grundsätzlich sind die Busse mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet“, so Schmidt. Durch den wird der Fahrer gewarnt, wenn sich im sogenannten toten Winkel des Busses ein Fußgänger oder Radfahrer befindet. An den neuen Bordrechnern ist nun auch das kontaktlose Bezahlen möglich.

Neues Verkehrsleitsystem

Ein größeres Display zeigt dem Fahrer nicht nur die nächste, sondern die folgenden drei Haltestellen an. „Außerdem ist eine klarere Ansage der nächsten Haltestelle möglich“, meint der Fachbereichsleiter. Er schränkt aber ein, dass es trotzdem manchmal zu Ausfällen komme. Das hänge, genau wie bei Internetverbindungen, mit der digitalen Infrastruktur zusammen, „die mancherorts besser sein könnte“.

Im Verkehrsverbund Mittelsachsen, zu dem Regiobus gehört, werde außerdem an einem völlig neuen Verkehrsleitsystem für die Busse gearbeitet. Das trage unter anderem zu einer besseren Information der Fahrgäste über das Internet bei.

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