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Leisniger Rettungswache mit Klinik geplant

Geplant sind Veränderungen an den Rettungswachen in Naußlitz bei Roßwein und in Leisnig. Auch an der Rettungswache in Döbeln muss etwas passieren.

Die Planung für die neue Rettungswache in Leisnig befänden sich noch in den Vorbereitungen, hieß es vonseiten der Leisniger Helios-Klinik.
Die Planung für die neue Rettungswache in Leisnig befänden sich noch in den Vorbereitungen, hieß es vonseiten der Leisniger Helios-Klinik. © Lars Halbauer

Region Döbeln. Die Rettungswache in Döbeln ist eine von insgesamt dreien im Bereich der Region Döbeln. Von dem Standort an der Mastener Straße aus werden die Bereiche Döbeln, Großweitzschen, Hartha, Ostrau, Roßwein, Waldheim, Zschaitz-Ottewig sowie die Ortsteile versorgt. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Rettungswachen in Naußlitz sowie in Leisnig. Auch bei diesen beiden soll es perspektivisch Veränderungen geben, kündigt Tino Gaumnitz, Leiter des Rettungsdienstes im Bereich Döbeln, an.

Die Rettungswache in Leisnig genügt nicht mehr den derzeitigen Anforderungen und weist zu wenige Stellplätze auf, so das Landratsamt. 22 Mitarbeiter sind derzeit am Standort tätig, ein Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug stehen vor Ort zur Verfügung, ein weiterer Rettungswagen ist nach Angaben von Tino Gaumnitz geplant.

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Für Leisnig werde angestrebt, in Kooperation mit der Helios-Klinik eine neue Rettungswache zu errichten, informierte Peggy Hähnel. „Die Planungen zu einer Rettungswache in Leisnig befinden sich derzeit generell noch in den Vorbereitungen. Es besteht dazu ein Austausch zwischen dem Landratsamt Mittelsachsen und der Helios Klinik Leisnig“, äußerte sich Juliane Dylus, Sprecherin der Helios-Klinik zu dem Thema.

Lösung für Rettungswache in Naußlitz

Für den Standort Naußlitz, an dem nach Angaben von Tino Gaumnitz, Bereichsleiter Rettungsdienst und Vorstandsmitglied beim DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen, zwölf Mitarbeiter sowie ein Rettungsfahrzeug stationiert sind, ist laut dem Bereichsplan ebenfalls ein weiteres Fahrzeug geplant.

Die Rettungswache sollte eigentlich mit in die alte Post nach Roßwein ziehen. Doch aufgrund des Widerspruchs eines Anwohners gegen die Baugenehmigung ist die Wache vorerst in Naußlitz geblieben. Nun zeichnet sich eine Lösung ab: Eine Halle des Abschleppunternehmens Autoservice Hübler (ASH), die sich ebenfalls in Naußlitz am gleichen Standort befindet, soll umgebaut werden.

DRK noch bis 2025 zuständig

Insgesamt betreibt der Landkreis Mittelsachsen 17 Rettungswachen. Drei davon können in diesem sowie im kommenden Jahr auf Bauarbeiten hoffen. „In Frankenberg wurde ein geeignetes Grundstück gefunden. Derzeit laufen dazu verschiedene Abstimmungen. Grundsätzlich soll hier eine Immobilie umgebaut werden. In Burgstädt hat der Landkreis ein Grundstück erworben und plant darauf einen Neubau der Rettungswache 2021/2022“, sagte Hähnel.

Noch bis Januar 2025 wird der DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen für den Rettungsdienst im Bereich Döbeln zuständig sein. Der Vertrag könne bei Bedarf um zwei Jahre verlängert werden.

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Dann müsste eine neue Ausschreibung erfolgen. Im vergangenen Jahr ist für den Rettungsdienst im Bereich Döbeln ein neuer Rettungstransportwagen sowie ein neuer Krankentransportwagen gekauft worden. „Derzeitig finden keine Beschaffungen statt“, sagte Peggy Hähnel.

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