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Sachsen-Dreier wird im Oktober nachgeholt

Die Organisatoren haben ein Hygiene-Konzept erarbeitet. Für die Teilnehmer gibt es keine großen Einschränkungen.

In Westewitz wandern zwei  Familien und Freunde aus Döbeln und Alt-Mittweida 2019 zum Sachsen-Dreier.
In Westewitz wandern zwei Familien und Freunde aus Döbeln und Alt-Mittweida 2019 zum Sachsen-Dreier. © Archiv/Brühl

Region Döbeln. Eigentlich ist der Sachsen-Dreier, Sachsens größte Wanderveranstaltung, fürs erste April-Wochenende fest gebucht. Aber Corona machte den Organisatoren vom ESV Lok Döbeln einen Strich durch die Rechnung. Der 36. Sachsen-Dreier musste abgesagt werden. Aber er wird am 10. Oktober nachgeholt. 

Das Landratsamt Mittelsachsen habe ein Hygienekonzept für den Sachsen-Dreier genehmigt, sagte Cheforganisator Axel Weise. „Darüber freuen wir uns sehr. Damit ist der Sachsen-Dreier vermutlich die einzige Großwanderung in Sachsen im Jahr 2020. Unsere Hartnäckigkeit und Leidenschaft haben sich gelohnt.“ 

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Die Fachmesse "all about automation" findet am 23. und 24. September 2020 in Chemnitz statt - mit einem umfassenden Hygienekonzept.

Allerdings kursierten unter den Wanderfreunden unterschiedliche Gerüchte, die die Organisatoren jetzt aufklären wollen. Viele Stammwanderer hätten den Sachsen-Dreier in diesem Jahr schon abgeschrieben.

Am gewohnten Ablauf muss jetzt gar nicht so viel verändert werden. Die ursprünglich geplante Streckenführung mit Teilstrecken und Verpflegungsstellen bleibt, wie sie ist. „Im Grunde genommen ändert sich für die Teilnehmer nichts. Es gibt keine Einschränkungen, die den Spaß und die Freude am gemeinsamen Wandern trüben könnten“, sagte Weise. 

Sponsoren und Unterstützer bleiben

Ein paar Hygienemaßnahmen haben die Veranstalter eingeplant. So sind zusätzlich zu den mobilen Toiletten an den Verpflegungsstellen mobile Handwaschstationen aufgestellt. An den Startpunkten im Lok-Stadion und im Stadt- und Museumshaus in Waldheim werden die Wege nach dem „Einbahnstraßensystem“ vorgeschrieben. Möglichkeiten zur Händedesinfektion soll es überall geben, so Weise. 

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme: Die Teilnehmer halten sich ausschließlich im Freien auf. Anders als bei früheren Sachsen-Dreiern finden der Verkauf der Startkarten und die Ausgabe der Urkunden nicht in geschlossenen Räumen statt. Mund-Nasen-Bedeckung seien nur in den Pendelbussen zwischen Döbeln und Waldheim erforderlich.

Die Sponsoren und Unterstützer der Wanderveranstaltung hätten alle zur Stange gehalten, so Wolf. Das Organisationsteam sucht aber noch Helfer, die die Routen markieren, an den Verpflegungsstellen Essen und Getränke ausgeben, die bei der elektronischen Erfassung der Teilnehmer und dem Urkundendruck mitwirken wollen.

Wanderrouten durchs Zschopau- und Muldental

Wegen der Kontaktnachverfolgung muss jeder Teilnehmer auf der Startkarte seinen Namen, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angeben. Die Teilnahme sei nur registrierten Personen gestattet, so Weise. Das betreffe insbesondere die Nutzung der Pendelbusse und der Verpflegungsstellen. 

Ansonsten gelten die üblichen Regeln: Abstand halten und Hände desinfizieren. Nach Möglichkeit sollten eigene Trinkgefäße mitgebracht werden. „Wir hoffen auf schönes Wetter und jede Menge Teilnehmer“, so Weise. Der 37. Sachsen-Dreier sei dann wieder regulär am 10. April 2021 geplant.

Die Wanderrouten verlaufen diesmal im Zschopau- und Muldental über Waldheim, Döbeln und die Talsperre Kriebstein. Es stehen acht verschiedene Streckenlängen zwischen acht und 50 Kilometern zur Auswahl. 

Zwischen 7 und 10.30 Uhr fahren kostenlose Pendelbusse zwischen Döbeln und Waldheim. Start des Sachsen-Dreier ist ab 6.30 Uhr in Döbeln und ab 7.30 Uhr in Waldheim. Bis 18.30 Uhr müssen die letzten Wanderer angekommen sein.

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