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Waldheimer Schulen bekommen Netzwerkanschlüsse

Damit der Digitalpakt Schule umgesetzt werden kann, sind Bauarbeiten nötig. Die laufen über mehrere Jahre.

In der Waldheimer Oberschule (Foto) und in der Förderschule sind zur Umsetzung des Digitalpaktes Schulen Bauarbeiten erforderlich.
In der Waldheimer Oberschule (Foto) und in der Förderschule sind zur Umsetzung des Digitalpaktes Schulen Bauarbeiten erforderlich. © André Braun

Waldheim. Die Arbeit mit den sogenannten neuen Medien wird an den Schulen immer wichtiger. Gerade während der Corona-Pandemie ist das einmal mehr deutlich geworden.

Mit dem Programm „Digitalpakt Schule“ stellt der Bund Fördermittel bereit, damit die Kommunen ihre Schulen mit entsprechender Technik ausstatten lassen können. In Waldheim fehlen insbesondere an der Förder- und Oberschule jedoch noch wichtige technische Voraussetzungen dafür – unter anderem Netzwerkanschlüsse.

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Der Technische Ausschuss hat in seiner Sitzung am Donnerstag grünes Licht für den ersten Schritt zur Beseitigung der Probleme gegeben: Damit mit den Ausschreibungen für die Bauarbeiten schnellstmöglich begonnen werden kann, waren zunächst die Planungsleistungen zu vergeben.

Aufträge an regionale Büros vergeben

Den Zuschlag erhielten für die Förderschule das Ingenieurbüro IBH in Döbeln und das Bauplanungsbüro Fischer und für die Oberschule das Bauplanungsbüro Karin Voigtländer in Waldheim und das Ingenieurbüro Wölke in Borsdorf.

Die Zeit drängt. Schon in den Sommerferien soll in beiden Schulen begonnen werden. Weil die Arbeiten jedoch nur in den Ferien möglich sind, werden diese sich über zwei Jahre in der Förderschule und sogar über mehrere Jahre in der Oberschule hinziehen, weil sie in beiden Einrichtungen umfangreich sind.

So gibt es in der Förderschule derzeit gar keine Netzwerkanschlüsse in den Unterrichtsräumen. Es existiert lediglich ein Medienkabinett im Dachgeschoss mit angrenzendem Serverraum. Diese Räume sind zu klein und nicht geeignet zur Umsetzung des Digitalpaktes und des Lehrplans.

Vorhandene Serverräume sind zu klein

Daher müssen ein neuer Server aufgestellt und insgesamt 14 Unterrichtsräume mit Datenanschlüssen ausgestattet werden. Dabei sind auch Elektro-Anschlüsse neu zu verlegen. Insgesamt kosten allein die planerischen Leistungen für die Förderschule rund 38.700 Euro.

In der Oberschule ist zwar in jedem Unterrichtsraum bereits ein Netzwerkanschluss für die digitale Tafel vorhanden. Dieser entspricht aber nicht den Anforderungen des Digitalpakts. Daher müssen in jedem Klassenraum weitere fünf Netzwerkanschlüsse installiert werden.

Dazu werden entsprechend viele Kabel von den Unterrichtsräumen zu den Verteilern in den Vorbereitungsräumen gezogen. Deckenöffnungen und Wanddurchbrüche sind erforderlich. Diese müssen im Anschluss wieder so geschlossen werden, dass die Brandschutzvorgaben erfüllt sind.

Auch in der Oberschule wird ein neuer Server gebraucht. Dieser soll im Technikraum im neuen Anbau untergebracht werden. Der vorhandene Serverraum ist wie in der Förderschule zu klein und nicht klimatisiert.

Die Kosten für die Planungen für die Maßnahmen an der Oberschule belaufen sich auf rund 87.000 Euro.

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