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Döbelner SC sucht neuen Trainer

Der Verein hat sich von Trainer Thomas Henschel getrennt. Wer könnte der Nachfolger in Döbeln werden?

Das vorerst letzte Spiel unter Trainer Thomas Henschel hat der Döbelner SC (weiße Trikots) am 31. Oktober bestritten. Damals gab es gegen Einheit Frohburg einen 2:1-Erfolg.
Das vorerst letzte Spiel unter Trainer Thomas Henschel hat der Döbelner SC (weiße Trikots) am 31. Oktober bestritten. Damals gab es gegen Einheit Frohburg einen 2:1-Erfolg. © Thomas Kube

Döbeln. Fußball-Kreisoberligist Döbelner SC hat sich von Trainer Thomas Henschel getrennt. Das hat der Verein auf Nachfrage von Sächsische.de bestätigt.

Der freigestellte Trainer kann diesen Schritt nicht unbedingt nachvollziehen. „Ich muss die Entscheidung aber akzeptieren“, sagte Henschel. Der 51-Jährige ist seit 15 Jahren als Trainer aktiv gewesen. Zunächst im Nachwuchsbereich bei der Spielgemeinschaft Hartha/Leisnig und seit 2009 beim Döbelner SC.

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Mit Beginn der Saison 2019/2020 hatte Henschel die erste Männermannschaft des Döbelner SC übernommen. Zuvor war das Team aus der Landesklasse in die Kreisoberliga abgestiegen.

Döbelner Team steht auf Tabellenplatz sechs

DSC-Präsident Thomas Kolbe würdigte die Verdienste von Thomas Henschel. „Nach dem Abstieg aus der Landesklasse hat Thomas Henschel wesentlich dazu beigetragen, den Männerbereich des Vereins wieder zu stabilisieren“, sagte Kolbe.

Bis zum Beginn des Lockdowns in Sachsen Anfang November hatte der Döbelner SC in der Fußball-Kreisoberliga acht Spiele absolviert. Dabei hatte das Team 14 Punkte gesammelt und liegt damit auf dem 6. Tabellenplatz. Das bis dato letzte Saisonspiel gegen den BSV Einheit Frohburg endete mit einem 2:1-Erfolg.

Dennoch sehen die Verantwortlichen in der Abteilung Fußball und im Vereinsvorstand eine gewisse Stagnation der Mannschaft. „Wir wollen die Entwicklung vorantreiben und für die Mannschaft neue Reize setzen“, sagte Kolbe. Den Spielern sei die Entscheidung mitgeteilt worden.

Gespräche mit potenziellen Nachfolgern laufen

Mit der Präsentation eines Nachfolgers hat der Verein nach Auffassung von Thomas Kolbe jedoch keine Eile. „Corona spielt uns da auch ein wenig in die Karten“, so der Präsident. Auf diverse Kandidaten angesprochen, wiegelt Kolbe jedoch ab. Die Gespräche seien in vollem Gange und man wolle so schnell wie möglich einen neuen Trainer vorstellen. „Bis dies so weit ist, bitten wir einfach um Geduld“, so der Vereinschef.

Zur Situation im Verein angesprochen, zeigte sich Thomas Kolbe durchaus zufrieden. „Die Lage ist stabil und ruhig“, sagte er. Auch die wirtschaftliche Situation sei gut. „Wir sind den Mitgliedern extrem dankbar. Es gibt kaum Abmeldungen“, so Kolbe.

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