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Döbelner geben Prestige-Sieg aus der Hand

Tischtennis: Gegen den SV Lommatzsch reicht es trotz starker Leistung am Ende nur zum Remis.

Bot gegen Burgstädt eine makellose Leistung im Bezirksklasse-Duell: Tobias Wachs gewann seine beiden Einzelspiele. Für sein Team vom Döbelner SV II gab es am Wochenende jeweils einen Sieg und eine Niederlage.
Bot gegen Burgstädt eine makellose Leistung im Bezirksklasse-Duell: Tobias Wachs gewann seine beiden Einzelspiele. Für sein Team vom Döbelner SV II gab es am Wochenende jeweils einen Sieg und eine Niederlage. © Foto: Jörg Schreiber

2. Bezirksliga, Herren: SV Lommatzsch – Döbelner SV 8:8

Es gehört mittlerweile schon zum guten Ton, dass die Begegnungen zwischen dem SV Lommatzsch und Döbelner SV erst in den allerletzten Partien entschieden werden. Auch am vergangenen Wochenende war das nicht anders. Die Mittelsachsen führten bereits mit 8:5. Doch dieser Vorsprung reichte nicht, um am Ende die Heimfahrt als Sieger antreten zu können. 

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Denn die letzten drei Spiele gingen an die Gastgeber. Höhepunkt dieser dramatischen Endphase war das Abschlussdoppel, welches Torsten Dathe/Richard Rösler in der Verlängerung des fünften Satzes mit 12:14 abgeben mussten. Danach stand ein 8:8 auf der Anzeigetafel.

Den Döbelnern hätte nach der Drei-Punkte-Führung der Sieg gut zu Gesicht gestanden. Zumal die Gastgeber im Verlauf der Partie schon zwei weitere Fünf-Satz-Spiele für sich entscheiden konnten und damit in dieser Wertung die Nase vorn hatten. Doch ausgerechnet auf den letzten Metern schien des DSV-Herren die Luft auszugehen. Zuvor hatten sie aber alles richtig gemacht. 

Selbst von den Fünf-Satz-Begegnungen ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie führten 2:1 nach den Doppeln. Über die Stationen von 4:3, 6:4 und 8:5 bauten sie ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Auf den letzten und entscheidenden Zähler warteten die Döbelner dann aber vergebens.

Wie schon in den beiden Auftaktbegegnungen vor einer Woche zeigten Michael Heinich und Matthias Stengel auch in Lommatzsch eine fehlerfreie Leistung. Beide gewannen jeweils zwei Einzel und Michael Heinich gemeinsam mit Frank Bachmann auch sein Doppel. Die Zähler fünf bis acht gingen auf das Konto von Torsten Dathe, Frank Bachmann und der Paarung Torsten Dathe/Richard Rösler.

Döbelner SV: Torsten Dathe, Richard Rösler, Matthias Stengel, Michael Heinich, Frank Bachmann, Jakob Band

Für den Döbelner SV geht es in der Bezirksliga jetzt Schlag auf Schlag. Nach den beiden Auftaktbegegnungen vor zwei Wochen sowie dem Regional-Klassiker gegen Lommatzsch steht an diesem Wochenende wieder ein Doppel-Spieltag auf dem Programm. Und dieses Programm ist unberechenbar, auch wenn beide Partien lösbare Gegner bereithalten.

Zunächst empfangen die Mittelsachsen Aufsteiger VfB Hellerau-Klotzsche. Die Mannschaft ist keineswegs zu unterschätzen. Denn mit Blick auf die aktuellen Ergebnisse wird deutlich, dass sich der Neuling ausgezeichnet an die neuen Bedingungen in der Bezirksliga anpassen konnte und der Bestandskundschaft das Leben so schwer wie möglich macht.

Nur vier Stunden später steht den DSV-Herren der SV Uniklinikum Dresden gegenüber. Die letzten drei Duelle beider Mannschaften gingen klar an die Mittelsachsen. Doch die Jahre davor sahen die Ergebnisse noch ganz anders aus und von Einbahnstraßen-Tischtennis konnte keine Rede sein. Ziel sind trotzdem zwei Siege am Wochenende, mit denen sich die Döbelner in der Spitzengruppe festsetzen könnten.

Bezirksklasse, Staffel III, Herren: Döbelner SV II – SV Fortuna Langenau 6:9; Döbelner SV II – TTV Burgstädt IV 9:6

Sehr ausgeglichen bewegt sich derzeit der Döbelner SV II durch die laufende Meisterschaft. Standen vor dem letzten Spieltag ein Sieg und eine Niederlage in der Bilanz der Mittelsachsen, sind es nach dem letzten Samstag zwei Siege und zwei Niederlagen beziehungsweise 4:4 Punkte. Und selbst die Ergebnisse an dem zurückliegenden Doppel-Spieltag spiegelten diese Ausgeglichenheit wider. Denn während die Döbelner gegen den TTV Burgstädt IV mit 9:6 gewannen, verloren sie ihren zweiten Auftritt mit haargenau dem gleichen Resultat gegen den SV Fortuna Langenau.

Nach den ersten vier Begegnungen der neuen Saison rangieren die DSV-Herren auf Platz drei, dicht gefolgt vom Lokalrivalen SV Leisnig. Allerdings wird es schwer werden, diese Position in den kommenden Wochen zu verteidigten, denn der Wettbewerb wird sich am Ende der ersten Halbserie noch einmal deutlich verschärfen.

Gegen Burgstädt hatten die Döbelner aber zunächst alles im Griff. Mit fünf Siegen in den ersten sechs Begegnungen verschafften sich die Gastgeber gleich zu Beginn ein komfortables Polster. Und dieses sollte sich insbesondere am Ende der Partie auszahlen. Denn nach dem 8:3-Zwischenstand starten die Gäste eine Serie von drei Siegen am Stück. 

Das diese beim Stand von 8:6 folgenlos blieben, verdankte die Mannschaft Michael Schuster, der das letzte Einzel gewann und damit gleichzeitig den Siegpunkt zum 9:6 sichern konnte. Erfolgreichste Spieler auf Seiten der Döbelner waren Tobias Wachs und Henning Homann, die jeweils zwei Einzel für sich entschieden.

Mit dem gleichen Ergebnis nur mit umgekehrten Vorzeichen trennten sich die DSV-Herren vom SV Fortuna Langenau. Diese Partie wurde in der zweiten Hälfte entschieden. Denn nach den ersten acht Begegnungen stand es 4:4. Zwei der vier Döbelner Niederlagen wurden erst im fünften Satz besiegelt. 

Es bleibt reine Spekulation, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt hätte, wenn die Gastgeber sich hätten durchsetzen können. Fakt ist aber, dass Langenau nach dem 4:4 mit vier Siegen in Folge auf und davon ziehen konnte. Da passt es auch ins Bild, dass für den neunten Zähler wieder ein Fünf-Satz-Spiel herhalten musste.

Döbelner SV II: Tobias Wachs, Philipp Oßwald, Henning Homann, Günter Scholz, Jens Driemecker, Nico Schneider, Michael Schuster, Reinhardt Richter

Mittelsachsenliga, Herren: TSV Erlau – Döbelner SV III 10:4

Nach fünf Spieltagen ist der Döbelner SV III wieder mitten drin im Abstiegskampf. Das 4:10 beim TSV Erlau warf das Quartett bis auf Rang neun zurück. In der letzten Saison halfen den früheren Kreisstädtern zwei 8:6-Erfolge gegen Erlau die Klasse zu halten. In diesem Jahr fehlen davon die ersten beiden Zähler schon mal in der Bilanz. Und diese Meisterschaft wird deutlich härter als die vergangene. Denn von den zwölf Teams müssen sich vier am Ende der Meisterschaft nach unten orientieren.

Nach den ersten sechs Begegnungen konnten die Döbelner mit Blick auf die Ergebnisse der letzten Saison noch hoffen, ähnlich erfolgreich zu sein. Immerhin konnte sich keine der beiden Mannschaften einen entscheidenden Vorsprung herausarbeiten. Doch nach dem 3:3-Zwischenstand schienen die Gastgeber kurzen Prozess machen zu wollen. Sieben Siege am Stück, nur unterbrochen von einem Erfolg von Jens Driemecker zum 7:4, setzten die Gäste schnell außer Gefecht. (Jörg Schreiber)

Döbelner SV III: Jens Driemecker, Michael Schuster, Jakob Band, Steffen Ludwig

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