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Döbelner SV überzeugt zum Saisonauftakt

Nach zwei souveränen Siegen in der Tischtennis-Bezirksliga folgt am Wochenende eins der brisantesten Duelle in der laufenden Meisterschaft.

Matthias Stengel gehörte in den beiden Bezirksliga-Partien des Döbelner SV mit vier Einzelsiegen zu den Punkte-Garanten seiner Mannschaft. Am Wochenende steht nun ein Prestigeduell auf dem Programm.
Matthias Stengel gehörte in den beiden Bezirksliga-Partien des Döbelner SV mit vier Einzelsiegen zu den Punkte-Garanten seiner Mannschaft. Am Wochenende steht nun ein Prestigeduell auf dem Programm. © Foto: Jörg Schreiber

Döbeln. Die Skepsis vor dem Start in die neue Saison schien unbegründet zu sein. Denn dafür, dass sich der Meister von 2018 beim Ausblick auf die neue Saison sehr zurückhaltend gab, verlief der erste Spieltag für den Döbelner SV in der 2. Bezirksliga überaus erfolgreich. Zwei Siege – vom Ergebnis her auch noch recht klar – standen am Ende der beiden Auftaktbegegnungen auf der Anzeigetafel. 

Dabei konnten die Döbelner sowohl bei der Heimpremiere gegen die HSG Mittweida als auch beim ersten Auswärtsauftritt beim Langenstriegiser SV nicht in Bestbesetzung ins Rennen gehen. Doch selbst dieses Handicap hinderte die früheren Kreisstädter nicht daran, die Spiele mit 10:5 beziehungsweise 11:4 für sich zu entscheiden.

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In beiden Begegnungen zogen die DSV-Herren nach Doppeln mit 2:1 in Front. Und in beiden Partien gaben sie die einmal erkämpfte Führung nicht mehr aus der Hand. 6:2 hieß es bereits für die Gastgeber im Duell mit der HSG Mittweida, bis der ambitionierte Neuling eine Schwächephase der Döbelner nutzen konnten und ihm mit 6:5 der Anschluss gelang. Doch die Gastgeber hatten ihr Pulver noch nicht verschossen. Im Gegenteil: Mit vier Siegen in Folge steuerten sie einem klaren 10:5 entgegen.

Auch das zweite Duell am letzten Wochenende in Langenstriegis stand unter einem guten Stern. Nach den Doppeln bauten die Gäste ihre Führung bis auf 8:2 aus, so dass der 11:4-Erfolg trotz zwei weiterer Niederlagen nur noch Formsache war.

Überzeugend auch die mannschaftliche Geschlossenheit der Döbelner, bei denen alle acht Spieler zählbare Ergebnisse zum Gesamterfolg beisteuern konnten. Herausragend vor allem die Bilanz von Michael Heinich, der wie Matthias Stengel alle vier Einzel gewann und zudem in beiden Doppeln ungeschlagen blieb.

Der Blick geht voraus auf das bevorstehende Wochenende. Für den Döbelner SV ist es eines der brisantesten Spiele in der laufenden Meisterschaft. Denn neben dem sportlichen Kräftemessen hielten die Duelle gegen den SV Lommatzsch auch außerhalb der Box immer wieder sehr viel Zündstoff bereit. Höhepunkt war ohne Zweifel die denkwürdige Bezirkspokalendrunde 2013, bei der zwischen beiden Mannschaften mindestens genau so viel diskutiert wie gespielt wurde. Doch auch in den Meisterschaftsspielen schenkten sich beide Teams in der Vergangenheit nichts. Somit dürfte auch am Samstag beim regionalen Klassiker in der 2. Bezirksliga Hochspannung angesagt sein.

Gleich zweimal geht am Wochenende der Döbelner SV II in der Bezirksklasse, Staffel III, an den Start. Das Sextett, das mit einem Sieg im Derby gegen den SV Leisnig die ersten Punkte einsammeln konnte, tut gut daran, weitere folgen zu lassen. Und das erscheint gegen den SV Fortuna Langenau und den TTV Burgstädt IV noch nicht einmal utopisch zu sein.

Auch der SV Leisnig ist wieder aktiv. Beim TSV Hartmannsdorf geht es darum, den verlorenen Boden gegen Döbeln wieder gutzumachen. Doch das wird schwer, was auch schon der Döbelner SV II beim Saisonauftakt zu spüren bekam.

Jeden Zähler braucht der Döbelner SV III, der nach vier Spieltagen in der Mittelsachsenliga auf 3:5 Punkte zurückblicken kann. Es ist aber bei weitem nicht das Optimum. Schon aus diesem Grund wäre zumindest ein Teilerfolg beim TSV Erlau angebracht. (Jörg Schreiber)

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