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Döbeln

Ende der Hallensanierung in Leisnig in Sicht

Die Sanierungen in der Turnhalle der Oberschule haben länger gedauert als geplant. Die Stadträte kritisieren außerdem die Zahl der Sanitäranlagen.

Die Turnhalle neben der Oberschule ist noch immer Baustelle. Die Handwerker werden wahrscheinlich erst nächste Woche fertig, sodass die Halle nach den Herbstferien wieder von Schul- und Freizeitsportlern genutzt werden kann.
Die Turnhalle neben der Oberschule ist noch immer Baustelle. Die Handwerker werden wahrscheinlich erst nächste Woche fertig, sodass die Halle nach den Herbstferien wieder von Schul- und Freizeitsportlern genutzt werden kann. © Dietmar Thomas

Leisnig. Die Elektriker und die Maler sind die Vorletzten, die beim Umbau einiger Räume in der Peter-Apian-Turnhalle Hand anlegen. Zum Schluss muss noch die Reinigungskolonne durch, um den Staub und Dreck der mehrwöchigen Bauzeit wegzuputzen.

Bürgermeister Tobias Goth (CDU) und Ute Schewloka, zuständig fürs Gebäudemanagement bei der Stadtverwaltung Leisnig, hoffen, dass die Sanierungen nun bis Ende nächster Woche erledigt sein werden. Nach den Herbstferien sollen dort wieder die Schüler und Vereine wie Tanz- oder Freizeitgruppen Sport treiben können.

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 „Aber reichen dann auch die Toiletten?“, wollte Stefan Orosz (Die Linke) während der zurückliegenden Stadtratssitzung wissen. Denn für Damen und Herren ist nur jeweils eine installiert worden.

Kein Platz für weitere Toiletten

Die Zahl der Toiletten richte sich nach dem Belegungsplan. In dieser Beziehung gebe es ebenso Vorschriften, wie für die Zahl der Sportler, die die Halle gleichzeitig nutzen dürfen, erklärte Bauamtsleiter Thomas Schröder. 

Zudem sei der Platz für zusätzliche Sanitäranlagen nicht vorhanden, da auch der Brandschutz eingehalten und für die obere Etage ein zweiter Rettungsweg eingerichtet werden mussten. Bisher habe es ebenfalls nur je eine Toilette für die weiblichen und männlichen Sportler gegeben.

Probleme, dass die nicht ausgereicht hätten, seien ihm nie bekannt geworden, sagte Schröder. Trotzdem hakte auch Fraktionschefin Elgine Tur de la Cruz (Die Linke) ein. Dafür, dass sich oft viele Menschen in der Halle aufhalten, sei die Zahl der Toiletten sehr knapp bemessen. „Wenn man etwas neu macht, sollte man etwas großzügiger planen“, meinte sie.

Weitere Bauabschnitte nötig

Das wird wahrscheinlich auch bei den folgenden Arbeiten nicht möglich sein. Die Halle steht, kurz nach 1900 erbaut, unter Denkmalschutz. Deswegen werden Wandvertäfelungen und Einbauschränke aus Holz erhalten bleiben, wenn einmal ein Farbanstrich ansteht. Zusätzlicher Platz entsteht wohl nicht.

In einem nächsten Bauabschnitt soll es allerdings erst einmal um solche Dinge wie die Modernisierung der Heizung oder der Beleuchtung gehen. Beides ist in der Schulturnhalle an der Decke installiert.

 Ehe sich die Stadträte für neue Technik entscheiden dürfen, muss die Kommune einen neuen Antrag auf Förderung aus dem Programm Schul-Invest stellen. Ob schon nächstes Jahr weitergebaut werden kann, steht noch nicht fest.

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