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Döbeln

Döbelnerinnen wollen gute Laune zurück

Nach der deutlichen Niederlage gegen Marienberg sollen in Schneeberg wieder Punkte her.

Zwei Tore erzielte Jessica Eisold für die Frauen der HSG Neudorf/Döbeln gegen Marienberg. Dennoch gab es eine klare Niederlage, die das Team am Wochenende hinter sich lassen will.
Zwei Tore erzielte Jessica Eisold für die Frauen der HSG Neudorf/Döbeln gegen Marienberg. Dennoch gab es eine klare Niederlage, die das Team am Wochenende hinter sich lassen will. © Thomas Kube

Die Handballsaison ist in vollem Gange. Auch wenn in den meisten Sportstätten Hygienekonzepte beachtet werden müssen, nicht alle Eintrittskarten verkauft werden können, wird endlich wieder rasanter Sport auf dem Parkett geboten. Auch an diesem Wochenende sind die Teams aus der Region im Einsatz - und stehen zum Teil vor großen Herausforderungen.

Sachsenliga Frauen

Für die Damen der HSG Neudorf Döbeln geht es beispielsweise um Wiedergutmachung und Stärkung des Selbstvertrauens. Nach dem Auftaktsieg gegen Plauen-Oberlosa folgten zwei Niederlagen – zuletzt eine zahlenmäßig empfindliche 23:33-Klatsche gegen den HSV 1956 Marienberg. Doch HSG-Trainer Daniel Reddiger relativiert. „Wir haben in den ersten drei Spielen gegen zwei der besten Mannschaften verloren. Gerade Marienberg hat personell stark aufgerüstet“, sagt der Coach. 

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Am Sonnabend reist die Mannschaft nun zum SV Schneeberg, derzeit Achter mit zwei Punkten. „Dort müssen wir gewinnen, ganz klar“, sagt Daniel Reddiger. Denn sein Team brauche neues Selbstvertrauen. Eine Niederlage wie die gegen Marienberg aufzuarbeiten, „ist mental schwierig“. Deshalb sei es im Training in dieser Woche darauf angekommen, „wieder gute Laune reinzubringen“. Personell muss Daniel Reddiger in Schneeberg auf drei Stammspielerinnen verzichten. „Wir werden aber mit zwölf starken Spielerinnen anreisen“, sagt er.

Verbandsliga West Männer

Vor durchaus lösbaren Aufgaben stehen die beiden Verbandsligisten. Der VfL Waldheim 54 empfängt als Tabellensiebenter den um zwei Ränge dahinter platzierten HSG Sachsenring. Die Westsachsen haben derzeit 2:4 Punkte zu Buche stehen, zeigten allerdings beim 34:35 beim aktuellen Spitzenreiter HSG Freiberg II eine starke kämpferische Leistung. Vor Wochenfrist fiel die Niederlage vor eigenem Publikum gegen die SG LVB II mit 17:30 allerdings deftig aus. Waldheim wiederum schöpfte vor einer Woche Zuversicht nach dem 38:33 beim HV Böhlen.

Die Männer der HSG Neudorf/Döbeln haben noch eine verlustpunktfreie Bilanz vorzuweisen und bestreiten ihr drittes Saisonspiel am Sonnabend bei der HSG Rückmarsdorf. Die hielt sich beim 23:27 gegen die dritte Mannschaft des SC DHfK Leipzig zuletzt achtbar, rangiert mit 2:2 Zählern momentan auf dem sechsten Rang.

Bezirksliga Leipzig Männer

Das Derby vor einer Woche hatte der VfL Waldheim 54 II letztlich unglücklich verloren. Eine gute Halbzeit allein reichte nicht. Und jetzt kommt der Tabellenführer. Die „Reserve“ des SV Lok Leipzig-Mitte hielt sich im bisherigen Saisonverlauf makellos, gewann alle drei Spiele und hat auch das beste Torverhältnis. Wenn Waldheim punkten will, muss sich die Abwehr stabilisieren. Die HSG Neudorf/Döbeln II indes kann mit breiter Brust ins Aufeinandertreffen mit dem Leipziger SV Südwest gehen. Beide Teams haben 4:2 Punkte auf dem Konto, gehören zur Spitzengruppe der Liga. Die Leipziger haben zu ungewöhnlicher Anwurfzeit (12 Uhr) Heimvorteil.

Bezirksliga Leipzig Frauen

Als klarer Favorit reisen die Frauen der HSG Neudorf/Döbeln zu ihrem nächsten Punktspiel am Sonntag beim Leipziger SV Südwest II. Die Gastgeberinnen blieben in den bisherigen drei Begegnungen ohne Punkt, während Neudorf/Döbeln nach zwei Siegen und einem Remis auf dem dritten Platz liegt.

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