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Döbeln

Kreisliga startet ohne Derby

Sechs Teams aus dem Altkreis Döbeln sind in der Spielklasse vertreten. Ein direktes Duell gibt es zum Saisonauftakt nicht.

Der SV Medizin Hochweitzschen (blau-Weiße Trikots) kam im Kreispokal beim Döbelner SC II erst nach der Verlängerung weiter. Am ersten Spieltag müssen die Mediziner in Dürrweitzschen antreten.
Der SV Medizin Hochweitzschen (blau-Weiße Trikots) kam im Kreispokal beim Döbelner SC II erst nach der Verlängerung weiter. Am ersten Spieltag müssen die Mediziner in Dürrweitzschen antreten. © Dietmar Thomas

Döbeln. Der SV Medizin Hochweitzschen hat in der vergangenen Saison, bis diese aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde, das Niveau in der Kreisliga A Staffel Ost bestimmt.

Von 14 ausgetragenen Spielen verloren die „Mediziner“ nur eins, einmal spielten sie unentschieden. Dank des besten Quotienten aus den erreichten Punkten und den absolvierten Spielen lagen die Hochweitzschener auf dem ersten Platz. Auf den Aufstieg in die Kreisoberliga verzichtete die Mannschaft jedoch.

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Hochweitzschener wollen vorn mitmischen

In Anbetracht der guten Vorsaison wollen die Hochweitzschener auch in der neuen Spielzeit, die am Wochenende beginnt, wieder vorn mitmischen. „Auch wenn einige neue Mannschaften neu in der Staffel sind, ist es unser Ziel, oben mitzuspielen“, sagt Axel Klingner, der die Mannschaft gemeinsam mit Klaus Krzemyk und Marco Steinert betreut. Mit Sebastian Elsner kehrt ein gestandener Spieler vom BC Hartha zurück. „Außerdem rücken sechs A-Juniorenspieler in den Männerkader auf“, so Axel Klingner.

Neu in der Kreisliga A ist der SV Grün-Weiß Niederstriegis. Vorrangiges Ziel des Aufsteigers ist der Klassenerhalt. Doch Teammanager und Torwart René Giese gibt zu, dass die Erwartungen schon ein wenig höher gesteckt sind. 

„Wir haben genügend Spieler, die schon Kreisliga A und höher gespielt haben. Deshalb trauen wir uns auch einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zu“, so Giese. 

Mit Steven Kaulich, der nach einem Umzug jetzt für den TSV Großsteinberg spielt, verlieren die Niederstriegiser einen wichtigen Spieler. Neu im Team sind Philipp Kastner, der nach längerer Pause wieder Fußball spielen will, sowie Erik Gebhardt (FSV Kriebstein) und Eric Teichgräber (Germania Mittweida). 

Mochau bietet Schnuppertraining an

Gleich zum Auftakt empfangen die Niederstriegiser den SV Medizin Zschadraß. Der geht nach der Verpflichtung von Trainer Enrico Ueberschär zu Beginn dieses Jahres mit dem Ziel der Stabilisierung in die Saison. 2019/2020 blieb nur der vorletzte Platz, auch wenn das aufgrund des Abbruchs relativiert werden muss.

Der SV 50 Traktor Mochau hat in der vergangenen Spielzeit gut in der Kreisliga A Fuß gefasst. Im „schweren zweiten Jahr“ wollen die Männer um Vereinspräsident Christian Fischer den guten Eindruck fortsetzen. „Die Liga wird interessant, weil es doch einige unbekannte Teams gibt“, sagt Fischer. 

Zugänge und Abgänge halten sich in Mochau die Waage. Michael Baumert (Gleisberg), Benjamin Naumann (Ostrau) und Yassin Moussa, der umgezogen ist, haben den Verein verlassen. Neu in der Mannschaft sind Matthias Engler und David Klose (beide ESV Lok Döbeln) sowie Roger Lange, der nach längerer Pause wieder aktiv geworden ist. Vor den Ferien haben die Mochauer begonnen, ein Schnuppertraining für Kinder anzubieten. „Das wollen wir fortsetzen, um möglichst eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit aufbauen zu können“, sagt Christian Fischer.

Die SG Zschaitz/Ostrau II strebt einen Platz im oberen Mittelfeld an. Trainer Franz Litzke kann auf viele junge Spieler zurückgreifen, die aus dem A-Juniorenbereich aufgerückt sind. „Wir haben nur noch einige erfahrene Spieler“, sagt Litzke. Er ist sich aber sicher, dass sein Team eine gute Rolle spielen kann.

Gleisberger müssen sich nicht verstecken

Auch beim SV 29 Gleisberg rücken einige Akteure aus dem Nachwuchs auf. Trainer Frank Baumert verweist dabei auf Jonas Kempe und seinen Sohn Damian, der mit einer Sondergenehmigung bei den Männern spielen darf, obwohl er noch keine 18 Jahre alt ist. Außerdem sind Kevin Köbe (ESV Lok Döbeln) und Michael Baumert (Traktor Mochau) nach Gleisberg gewechselt. 

Wie in der vergangenen Saison wollen die Gleisberger gut mitspielen. „Wir müssen es jedoch schaffen, über die gesamten 90 Minuten eines Spiels eine konzentrierte Leistung abzurufen“, fordert Baumert. Dann müsse sich sein Team vor keinem Gegner verstecken.

Der SV Aufbau Waldheim und der BC Hartha haben eine Spielgemeinschaft – SpG Waldheim/Hartha II – gegründet. „Es ist ein Versuch. Ob der aufgeht, muss man sehen“, sagte Trainer Benjamin Bamburski. 

Ungeachtet der Harthaer Spieler, die in der Spielgemeinschaft eingesetzt werden dürfen, verzeichnen die Waldheimer mit Kevin Moratzki (HFC Colditz) sowie Pascal Rettig und Etienne Kage aus dem eigenen Nachwuchs drei weitere Zugänge. Im vergangenen Spieljahr holte der SV Aufbau nur sieben Punkte und war Letzter. Deshalb heißt das Ziel Klassenerhalt.

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