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Leisniger drehen das Spiel

Nach überlegener erster Hälfte gerät der VfB in Rückstand, gewinnt aber dennoch. Ostrau spielt remis, Hartha verliert.

Der Leisniger Julian Gehle zieht in Richtung Tor. Ein Treffer ist ihm aber ebenso verwehrt geblieben wie Luca-Maximilian Wilke.
Der Leisniger Julian Gehle zieht in Richtung Tor. Ein Treffer ist ihm aber ebenso verwehrt geblieben wie Luca-Maximilian Wilke. © Dietmar Thomas

Von den fünf Fußball-Kreisoberligisten der Region durften am Wochenende nur drei antreten. Die Partien des Roßweiner SV in Deutzen sowie des Döbelner SC in Pegau fielen aus.

Für den VfB Leisnig geriet der 2:1-Erfolg gegen den SV Chemie Böhlen zur Geduldsprobe. „Die Böhlener standen sehr tief“, erklärte VfB-Trainer Rico Meister. Dennoch habe sich sein Team in der ersten Hälfte eine Reihe guter Möglichkeiten erspielt. Die blieben jedoch zum Leidwesen des Trainers allesamt ungenutzt.

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Trainer wechselt richtig

So kam es nach der Pause wie oft in solchen Fällen. Die Böhlener nutzten eine Standardsituation zur Führung. Doch der Trainer hatte mit einem Wechsel zur Halbzeit schon das richtige Händchen bewiesen. Er hatte Hannes Meyer für Julian Gehle gebracht. Und eben jener Hannes Meyer sorgte mit seinen beiden Toren dafür, dass die Punkte in Leisnig blieben. 

„Der Sieg war verdient, hätte aber einfacher werden können, wenn wir unsere Chancen in der ersten Hälfte genutzt hätten“, so Meister. In der Nachspielzeit sah VfB-Akteur Christian Mäckel noch die Gelb-Rote Karte.

Ostrauer gehen früh in Führung

Der SV Ostrau musste sich mit einem 1:1 gegen den SV Klinga-Ammelshain begnügen. Dabei hatten die Gastgeber einen guten Start. Michael Fromme erzielte schon nach zwölf Minuten den Führungstreffer. Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, wenn Toni Meyer danach seine beiden Chancen zur Resultatserhöhung genutzt hätte.

Die Ammelshainer kamen mit fortlaufender Spielzeit immer besser in die Gänge. Gegen das frühzeitige Pressing fanden die Platzherren kein Gegenmittel. Nur dank der Tatsache, dass Torhüter Tino Gastberg mehrmals zur Stelle war, und dass die Gäste mit ihren sich bietenden Chancen sträflich umgingen, hielt der knappe Vorsprung bis zur Pause.

In der zweiten Hälfte kamen die Gäste jedoch durch Michael Vettermann zum Ausgleich und besaßen weitere gute Gelegenheiten. In der Schlussphase verbuchten die Ostrauer noch zwei dicke Gelegenheiten, doch blieb es beim Unentschieden.

Einfache Fehler führen zu Harthaer Gegentoren

Der BC Hartha verlor beim SC Partheland mit 2:3. „Wir haben uns die Niederlage selbst zuzuschreiben“, sagte Trainer Martin Scheidig. Er spielt darauf an, dass seine Mannschaft nach dem Treffer von Toni Fischer in Führung lag, diese aber leichtfertig wieder herschenkte. „Durch einfache Fehler fangen wir uns zwei Gegentore“, so Scheidig. 

Ähnlich sei es beim dritten Treffer der Gastgeber gewesen. Das Anschlusstor habe noch einmal Hoffnung gegeben, doch mehr sollte nicht gelingen. Kurz vor Schluss sah Harthas Oliver Härtel die Gelb-Rote Karte.

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