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Döbeln

Neudorf/Döbelner scheiden knapp aus

Die HSG-Handballer werfen gegen den Sachsenligisten aus Plauen alles in die Waagschale. Dennoch hat der Kontrahent das bessere Ende für sich.

Die Plauener Abwehrspieler versuchen, Tobias Claassen am Torwurf zu hindern. Trotz seiner zehn Treffer reichte es für die HSG nicht zum Weiterkommen.
Die Plauener Abwehrspieler versuchen, Tobias Claassen am Torwurf zu hindern. Trotz seiner zehn Treffer reichte es für die HSG nicht zum Weiterkommen. © Thomas Kube

Die Verbandsligahandballer der HSG Neudorf/Döbeln sind in der zweiten Runde des Sachsenpokals knapp ausgeschieden. Gegen den Sachsenligisten SV Plauen-Oberlosa II hieß es 28:29 nach Verlängerung.

„Wir haben noch einmal alles rausgehauen und gezeigt, dass wir auch gegen ein höherklassiges Team mithalten können“, zeigte sich HSG-Trainer Stefan Preuß trotz des Ausscheidens nicht unzufrieden. Noch acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hatten die Gastgeber mit 24:21 geführt. Doch in der Schlussphase kamen die Plauener noch zum Ausgleich.

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In der Verlängerung lagen die Neudorf/Döbelner mit zwei Treffern hinten, glichen wieder aus, um dann doch noch den entscheidenden Gegentreffer zu kassieren. Mit zehn Treffern war Tobias Claassen erfolgreichster Schütze bei den Gastgebern, aber auch Franz Teichert habe ein starkes Spiel abgeliefert, sagte Stefan Preuß.

Training sollte gestattet werden

Es sei schade, dass der Amateursport nun wieder in eine Zwangspause geschickt werde, sagt der HSG-Trainer. Dass die Pflichtspiele ausgesetzt werden, hält er in Anbetracht der steigenden Corona-Zahlen für richtig. Das Training sollte jedoch aus seiner Sicht gestattet werden. „Wenn der Schulsport in Hallen erlaubt ist, warum dürfen dann nicht auch Freizeitsportler trainieren?“, fragt Preuß. Zumal der Verein auch nach einem genehmigten Hygiene-Konzept arbeite.

Dennoch müsse man nun mit den Bedingungen zurechtkommen. Der Coach will für seine Spieler individuelle Trainingspläne erstellen. „Ich hoffe, dass wir dann im Dezember wieder trainieren und spielen können. Allerdings befürchte ich, dass die Zwangspause noch weiter ausgedehnt wird“, so Preuß.

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