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Neudorf/Döbelner setzen Duftmarke

Das Derby beim VfL Waldheim geht deutlich an die HSG-Sieben. Die will den Sieg aber nicht überbewerten.

Der Waldheimer Michael Wachsmuth (am Ball) wird in dieser Szene von den Neudorf/Döbelnern Christoph Eppinger (rechts) und Franz Teichert „eskortiert“.
Der Waldheimer Michael Wachsmuth (am Ball) wird in dieser Szene von den Neudorf/Döbelnern Christoph Eppinger (rechts) und Franz Teichert „eskortiert“. © Dietmar Thomas

Waldheim. Nur schnell weg, war offenbar der Gedanke der meisten Spieler des VfL Waldheim 54. Sie verschwanden nach der 18:30-Niederlage im Derby der Handball-Verbandsliga gegen die HSG Neudorf/Döbeln schnell in der Kabine. Die HSG-Akteure feierten dagegen ausgelassen.

Einen Sieg hatte sich HSG-Trainer Stefan Preuß vor dem Spiel durchaus vorstellen können. Dass der Erfolg jedoch so deutlich ausfallen würde, hatte er nicht erwartet. Dabei sei er zu Beginn nicht so recht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft gewesen. „Erst nach unserer ersten Auszeit lief es besser“, sagte Preuß.

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Zweiter Platz ist nur Momentaufnahme

Nach zwei Siegen liegen die Neudorf/Döbelner in der Tabelle auf dem zweiten Platz. Doch diesen Stand betrachtet der Trainer nur als eine angenehme Momentaufnahme. „Die Saison ist noch lang. Wir müssen weiter konzentriert arbeiten, um den guten Start auszubauen“, sagte Preuß.

Waldheims Trainer Manuel Kirpal hatte die Gäste als Favorit bezeichnet, sich aber dennoch für seine Mannschaft etwas ausgerechnet. „Dass wir so deutlich verlieren, hätte ich nicht erwartet“, so Kirpal. In der ersten Viertelstunde sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen, danach habe sein Team den Faden verloren. „Auch wenn die Enttäuschung am Ende groß war, so war es doch nur das erste Spiel“, so Kirpal.

Waldheimer gehen sofort auf Fehlersuche

Er freut sich darüber, dass seine Jungs gleich im Anschluss auf Fehlersuche gegangen sind. „Wir müssen das Spiel abhaken und uns in den nächsten Partien steigern. Vor allem im Torabschluss müssen wir besser werden“, analysierte der Waldheimer Trainer.

Den besseren Auftakt in dieser Partie verbuchten die Gastgeber. Sie konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. So verlief die Anfangsphase ausgeglichen. Neudorf/Döbeln ging in der elften Minute erstmals in Führung. Der VfL glich noch einmal zum 8:8 aus, doch dann setzten sich die Gäste mit fünf Treffern in Folge ab. Als entscheidende Phase sieht Manuel Kirpal die ersten Minuten nach der Pause, als der HSG-Sieben drei Tore in Folge gelangen. „Dadurch war der Rückstand dann einfach zu hoch“, so Kirpal.

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