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Ostrauer feiern deutlichen Sieg

Der Erfolg gegen Partheland steht schon zur Pause fest. Der Roßweiner gewinnt nur mit Mühe in Bennewitz.

Die Fußballer des SV Ostrau siegten gegen den SC Partheland klar mit 5:0. In dieser Szene beschäftigt Ostraus Lukas Bauer (m.) gleich zwei gegnerische Spieler.
Die Fußballer des SV Ostrau siegten gegen den SC Partheland klar mit 5:0. In dieser Szene beschäftigt Ostraus Lukas Bauer (m.) gleich zwei gegnerische Spieler. © Thomas Kube

Ostrau. Seit dem 19. November hatte es auf dem Ostrauer Sportplatz an der Kirchstraße kein Fußballspiel mehr gegeben. Erst war Winterpause, dann ruhte der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie.

„Wir sind froh, dass wir wieder vor den eigenen Fans spielen können“, sagte Trainer Mathias Donath nach dem deutlichen 5:0-Erfolg seines SV Ostrau gegen den SC Partheland in der Kreisoberliga. Seine Mannschaft habe eine souveräne Vorstellung abgeliefert und guten Fußball gespielt. „Und wir haben die Partie ohne Gegentor über die Runden gebracht. Das war mir wichtig“, so Donath.

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Felix Zschockelt trifft doppelt

Die Ostrauer dominierten von Beginn an. Die Gäste versuchten, engagiert mitzuspielen, aber ihre Angriffsversuche waren nur sporadisch und stellten die Ostrauer Hintermannschaft vor keine größeren Probleme. Die Jahnataler eröffneten den Torreigen schon in der elften Minute, als Felix Zschockelt die Vorlage von Marcus Hausmann verwertete. Auch den zweiten Treffer erzielte Zschockelt, diesmal war Sandro Antony der Vorbereiter. Für die weiteren Tore vor der Pause sorgten Michal Brnicky und Lukas Bauer.

Auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit bestimmten die Ostrauer das Spiel. Gute Tormöglichkeiten blieben jedoch zunächst ungenutzt. Erst in der 85. Minute traf der eingewechselte Florian Grossmann zum 5:0-Endstand.

Roßweiner Trainer nicht zufrieden

Roßweins Trainer Jörg Soujon hatte sich in der Vorwoche das Spiel des SV Blau-Weiß Bennewitz beim Döbelner SC angeschaut. „Im Vergleich dazu waren die Bennewitzer gegen uns deutlich besser“, schätzte Soujon ein. Die Roßweiner gewannen zwar am Ende mit 2:1, doch so richtig zufrieden war der Trainer mit der Leistung seiner Truppe nicht. „Wir sind oft zu spät in die Zweikämpfe gekommen“, so Soujon.

Die Bennewitzer wirkten aggressiver und zogen verdient in Führung. Mit der Einwechslung von Ronny Marbach kam jedoch mehr Schwung ins Roßweiner Spiel. Nick Mihalek nach Vorlage von Martin Schwibs und Stephan Krondorf mit einem direkt verwandelten Freistoß drehten mit ihren Toren noch das Ergebnis.

Harthaer lassen guter Chancen aus

Der BC Hartha musste beim TSV Burkartshain eine 0:2-Niederlage einstecken. Dabei hatten die Gäste in der ersten Hälfte deutlich mehr vom Spiel. „Wir hätten zur Pause 3:0 führen müssen, haben aber unsere guten Gelegenheiten vergeben“, sagte Trainer Martin Scheidig. 

Nach der Pause kamen die Gastgeber besser zum Zuge. Torhüter Marvin Bauch verhinderte mit einem gehaltenen Elfmeter einen Rückstand der Harthaer. Beim 1:0 in der 71. Minute war er aber machtlos. Nach dem Rückstand versuchten die Gäste einiges, doch so richtig für Torgefahr konnten sie nicht mehr sorgen. Auf der Gegenseite sorgten die Burkartshainer in der Schlussminute für die Entscheidung.

Leisniger agieren zu hektisch

Der VfB Leisnig verlor sein Heimspiel gegen den SV Tresenwald Machern mit 1:2. Die Gäste standen tief in der eigenen Abwehr. Den Bergstädtern fehlten die spielerischen Mittel, um gefährlich vors Tor zu kommen. „Unser Spielaufbau war zu hektisch und zu oft von langen Bällen geprägt. Das war einfach zu verteidigen für die groß gewachsenen Spieler der Tresenwalder Hintermannschaft“, sagte VfB-Trainer Rico Meister. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß schoss Roy Pfüller die Gäste vor der Pause in Führung.

Die Leisniger drängten auf den Ausgleich. Die Gäste verstanden es geschickt, Freistöße zu provozieren und das Tempo zu verschleppen. „Wir haben zu oft mit den Entscheidungen des Schiedsrichters gehadert, anstatt uns aufs Spiel zu konzentrieren“, sagte Meister. Pfüller sorgte mit einer Einzelleistung für das zweite Tor der Gäste. Die Schlussoffensive der Hausherren brachte nur noch den Anschlusstreffer. „Wir machen das Spiel, lassen aber zu viele gute Chancen liegen und stehen mit leeren Händen da“, so Meister.

Döbelner verschenken zwei Punkte

Der Döbelner SC erreichte bei Chemie Böhlen ein 2:2. Allerdings war Trainer Thomas Henschel nach dem Abpfiff sauer. „Wir hätten gewinnen müssen. Schon in der ersten Hälfte hatten wir Chancen zu ein bis zwei weiteren Toren“, sagte Henschel. Die spielerische Überlegenheit der Döbelner brachte einen 2:0-Vorsprung mit sich. Florian Hashani und Arthur Michel sorgten für die Tore.

Auch nach dem Wechsel bestimmte die Henschel-Elf zunächst das Geschehen. Erst eine Standardsituation brachte die Böhlener zurück ins Spiel. Der eingewechselte Paul Dittrich war nach einem Freistoß zur Stelle. Die Gäste drängten nun auf die Vorentscheidung. Dabei hatten Amidu Dadi und Arthur Michel gute Möglichkeiten. Kurz vor Schluss schlugen die Gastgeber nach einem Freistoß erneut zu. Steffen Scharf köpfte zum 2:2 ein. (DA/svo/dsc)

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