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Ostrauer Kicker nicht im Halbfinale

Nach dem 0:3 gegen Borna/Eula hatte der Verein Einspruch eingelegt. Das Sportgericht hat ihn als unbegründet abgewiesen.

Vor knapp zwei Wochen zog der SV Ostrau mit einem 2:0-Sieg gegen Klinga-Ammelshain (Szenenfoto) ins Viertelfinale ein. Dort verlor man 0:3 - und trotz Einspruchs gegen die Spielwertung ist man im Halbfinale wohl nur noch Zuschauer.
Vor knapp zwei Wochen zog der SV Ostrau mit einem 2:0-Sieg gegen Klinga-Ammelshain (Szenenfoto) ins Viertelfinale ein. Dort verlor man 0:3 - und trotz Einspruchs gegen die Spielwertung ist man im Halbfinale wohl nur noch Zuschauer. © Dietmar Thomas

Ostrau. Es bleibt dabei: Die Fußball-Männer von Kreisoberligist SV Ostrau 90 sind aus dem Kreispokal ausgeschieden. Das Sportgericht hat am Mittwoch einen Einspruch des Vereins gegen die Wertung des Viertefinalspieles gegen die Spielgemeinschaft Bornaer SV/SV Eula "als unbegründet zurückgewiesen", so Harald Sather, Präsident des Kreisverbandes Fußball, auf Anfrage des DA.

Die Ostrauer hatten in ihrem Einspruch unter anderem den aus ihrer Sicht unrechtmäßigen Einsatz von vier Stammspielern der 1. Mannschaft des Bornaer SV als Grund formuliert.

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Das Sportgericht argumentiert, dass gemäß Spielordnung zwei der betreffenden Akteure eingesetzt werden durften. Zwei weitere seien zum Zeitpunkt der Begegnung noch nicht 23 Jahre alt gewesen "und daher immer spielberechtigt", so Harald Sather.

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In Ostrau war man am Dienstag noch optimistisch, dass dem Einspruch stattgegeben wird. Trainer Mathias Donath erklärte, die Mannschaft werde in dieser Woche so trainieren, "als ob wir am Wochenende im Halbfinale stehen".

Der Verein hat nun 48 Stunden Zeit, also bis Freitagmittag, gegen den Spruch des Sportgerichtes in Berufung zu gehen.

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