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Star-Ensemble in der Kreisliga A

Traktor Mochau hat sein erstes Spiel klar gewonnen. Bei dem Aufgebot ist das kein Wunder.

Sebastian Gasch schoss für Traktor Mochau drei Tore. In dieser Szene behauptet er sich
gegen den Großbothener Martin Schmidt.
Sebastian Gasch schoss für Traktor Mochau drei Tore. In dieser Szene behauptet er sich gegen den Großbothener Martin Schmidt. © Thomas Kube

Region Döbeln. Die Aufstellung liest sich wie die einer höherklassigen Mannschaft. Beim SV 50 Traktor Mochau stehen zwei ehemalige Regionalligaspieler im Aufgebot sowie Akteure, die Erfahrungen auf Landesebene und in der Kreisoberliga gesammelt haben.

Kein Wunder, dass zum Auftakt in der Kreisliga A Staffel Ost gegen den SV Grün-Weiß Großbothen ein deutlicher 4:1-Erfolg heraussprang. Zumal mit Sebastian Gasch einer der beiden ehemaligen Regionalligaspieler als dreifacher Torschütze in Erscheinung trat. Und auch am ersten Mochauer Tor war er beteiligt. Nach einem Foul an ihm gab es Elfmeter, den Toni Koitsch zum zwischenzeitlichen 1:0 verwandelte.

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Mochauer bleiben auf dem Teppich

Trotz der klaren Sieges bleiben die Mochauer auf dem Teppich, wie Vereinspräsident Christian Fischer sagt. „Der Sieg zum Auftakt tut gut. Aber daraus eine Favoritenrolle abzuleiten, halte ich für verfrüht“, sagte Fischer. Die Truppe habe einen souveränen Auftritt abgeliefert, lediglich das Gegentor kurz vor dem Schlusspfiff sei etwas ärgerlich.

Die Spielgemeinschaft Waldheim/Hartha II lag zur Pause gegen den Falkenhainer SV schon mit 3:0 in Führung. Doch am Ende reichte es „nur“ zu einem 4:4-Unentschieden. Zunächst hatten die Gäste zwei gute Möglichkeiten, ehe die Waldheimer besser ins Spiel fanden. 

Sie nutzten ihre Chancen zu drei Treffern, wobei das 1:0 einem Eigentor der Falkenhainer entsprang. Nach der Pause hatten jedoch die Gäste mehr Spielanteile und zogen tatsächlich in Führung. Nun warfen die Gastgeber alles nach vorn und kamen durch Heiko Möbius zum Ausgleich.

Unentschieden beim Angstgegner

Der SV Medizin Hochweitzschen musste sich beim FSV Dürrweitzschen mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Dabei hatten die Gäste in der ersten Hälfte mehrere Möglichkeiten, um einen deutlichen Vorsprung zu erzielen. 

So kamen die Dürrweitzschener vor der Pause zum Ausgleich und zogen in Hälfte zwei selbst in Führung. Die Hochweitzschener drängten auf den Ausgleich.

Doch obwohl ein FSV-Spieler nach 69 Minuten die Gelb-Rote Karte sah, gelang nicht mehr als der Treffer zum 2:2-Endstand. Für Medizin-Präsident Holger Mimel ist das Ergebnis gar nicht so verwunderlich. 

„In Dürrweitzschen ist es für uns immer schwer, etwas zu holen. Ich weiß gar nicht, wann wir zuletzt dort gewonnen haben“, so Mimel. Zudem hätten sich die FSV-Fußballer den Punkt auch aufgrund ihres kämpferischen Einsatzes verdient.

Der SV 29 Gleisberg ist mit einer 2:4-Niederlage bei Frisch Auf Wurzen II in die Saison gestartet. „Die Wurzener haben unsere Fehler eiskalt genutzt“, sagte Trainer Frank Baumert. Sein Team sei zunächst nicht ins Spiel gekommen. Exemplarisch war das 2:0 der Wurzener. 

Nach einem abgeblockten Schussversuch der Gleisberger landete der Ball hinter der Mittellinie und Torschütze Robert Grums konnte allein aufs Gästetor marschieren. Zumindest in der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Gäste Chancenvorteile, doch mehr als Ergebniskosmetik konnten sie nicht betreiben.

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