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Waldheimer verpassen Überraschung

Die Bezirksteams VfL II und SV Leisnig ziehen den Kürzeren. Verbandsligist Neudorf/Döbeln steht in der nächsten Runde.

Christian Gruner (rechts) erzielte gegen den ESV Dresden vier Tore für Waldheim.
Christian Gruner (rechts) erzielte gegen den ESV Dresden vier Tore für Waldheim. © Lars Halbauer

Die Handballer des VfL Waldheim 54 II verkauften sich in der ersten Runde des Sachsenpokals gegen den Verbandsligisten ESV Dresden wacker, unterlagen aber knapp mit 14:16.

Im Vergleich zum letzten Punktspiel Anfang März standen bei den Zschopaustädtern mit Charly Kirchner, Sven Krause und Torhüter Tony Franz nur noch drei Akteure des alten Kaders im Aufgebot. Beiden Teams war die lange Spielpause deutlich anzumerken. Besonders im Angriff blieb vieles Stückwerk. Einzelaktionen und der Zufall bestimmten das Offensivspiel, entsprechend fielen nur wenige Tore.

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Abwehrarbeit kostet viel Kraft

Der Favorit aus der Landeshauptstadt war fast die komplette Spielzeit knapp in Führung, aber er konnte den Vorsprung nie auf mehr als vier Treffer ausbauen. Die Waldheimer kämpften mit großer Moral gegen das Ausscheiden an, aber vor allem die schlechte Chancenverwertung machte ein Weiterkommen an diesem Nachmittag nicht möglich. „Besonders die Abwehr mit einem starken Tony Franz im Kasten zeigte eine großartige Leistung. Doch diese starke Abwehrarbeit kostete viel Kraft, weshalb im Angriff die notwendigen Körner fehlten“, sagte Trainer Lars Friedrich.

Die HSG Neudorf/Döbeln setzte sich am Ende souverän gegen den Bezirksligisten Sachsen 90 Werdau durch. Zunächst haderte Trainer Stefan Preuß jedoch mit dem Spiel seiner Mannschaft. „Wir haben nicht reingefunden, uns mit vielen kleinen Fehlern das Leben schwer gemacht“, sagte Preuß. 

HSG kommt nach der Pause in Schwung

In der Pause habe er taktische Hinweise zum Abwehrverhalten gegeben. „Es ging darum, dass wir aggressiver auf den Ball gehen wollten“, erklärte der Trainer. Diese Hinweise setzte die Mannschaft um und übernahm das Zepter auf dem Spielfeld. Zwischen der 40. und 47. Minute gelangen der HSG sechs Treffer in Folge zum 17:24-Zwischenstand. „Am Ende ist es ein guter Start mit einem positiven Ergebnis“, so Stefan Preuß. In der zweiten Pokalrunde treffen die Neudorf/Döbelner zu Hause auf den SV Plauen-Oberlosa II.

Die 25:34-Niederlage des SV Leisnig 90 gegen die HSG Freiberg II ist deutlich. Dennoch zeigte sich Trainer Falko Fritsche vom Spiel seiner Mannschaft angetan. „In der ersten Halbzeit war kein Klassenunterschied zu sehen“, so Fritsche. Während Leisnig in der Bezirksklasse spielt, treten die Freiberger in der Verbandsliga an. In der ersten Halbzeit hielten die Bergstädter gut mit, lagen sogar zwischenzeitlich in Führung.

Doch nach der Pause schien die Kraft einfach alle. „Wir konnten nicht mehr dagegenhalten“, so Fritsche. Dennoch stimme ihn dieses Spiel zuversichtlich. „Wenn wir mit diesem Engagement in die Punktspiele gehen, dann ist für uns vieles möglich“, sagte der Trainer. 

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