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Sportboote dürfen im Kriebsteiner Hafen anlegen

Der Anleger zwischen Seebühne und Fähranleger ist fertig. Der Zweckverband spricht aber eine Warnung aus.

Der neue Sportbootanleger im Kriebsteiner Hafen ist freigegeben. Carola und Mike Dorsch aus Chemnitz gehören zu den ersten Nutzern.
Der neue Sportbootanleger im Kriebsteiner Hafen ist freigegeben. Carola und Mike Dorsch aus Chemnitz gehören zu den ersten Nutzern. © Lars Halbauer

Kriebstein. Diese Nachricht kommt zur Ferienzeit gerade richtig: Der neue Sportbootanleger im Hafen Kriebstein darf ab sofort von Wasserwanderern genutzt werden, teilt Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre, mit.

„Auf einer Länge von 25 Metern stehen den Sportfreunden genügend Klampen zur Befestigung ihrer Boote zur Verfügung“, sagt Caro. Der Anleger müsse zwischen der Seebühne und dem neuen Fähranleger landseits angefahren werden. Der Bereich der Fahrgastschiffe und Fähren sei großräumig zu umfahren.

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Der Geschäftsführer hat in diesem Zusammenhang aber einen wichtigen Hinweis. „Ein großes Problem stellt die zunehmende Anzahl der Stand-up-Paddler dar. Viele von ihnen sind der Meinung, es handelt sich bei der Talsperre Kriebstein um einen Badesee, auf dem sie sich ohne jede Regel bewegen dürfen“, so Caro.

Nutzer müssen sich über Regeln informieren

Dies stelle eine erhebliche Gefährdung des Schiffsverkehrs dar. „Dabei bringen sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst in Lebensgefahr“, warnt der Geschäftsführer.

Jeder Nutzer der Talsperre Kriebstein müsse sich über die wichtigsten Regeln für das Miteinander von Berufsschifffahrt und Freizeitsport informieren, so wie das auch Radfahrer im öffentlichen Straßenverkehr tun müssen.

Grundsätzlich muss den Fahrgastschiffen frühzeitig ausgewichen werden. „Die Fahrrinnen dürfen nicht längsseits befahren werden, sondern sind auf kürzestem Weg zu kreuzen. Ertönen Warnsignale, hat man sich schnellstmöglich vom Schiff wegzubewegen. Werden diese Grundregeln eingehalten, haben alle Nutzer der Talsperre unfallfreien Spaß“, sagt Caro.

Lieferengpässe beim Aufzugsgebäude

Mit dem Sportbootanleger ist ein weiterer wichtiger Teil der Arbeiten im Hafen geschafft. Bis zur endgültigen Fertigstellung werden aber noch einige Wochen vergehen. So gibt es beim Aufzugsgebäude noch Lieferengpässe. „Das Material für die Dachdämmung ist immer noch nicht da“, so Thomas Caro.

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Vorerst wird aber nur ein Fahrgastschiff an der Talsperre Kriebstein dafür eingesetzt. Und auch das darf nicht voll ausgelastet werden.

Zudem fehlen an der Haupttreppe noch einige Stufen und auch einige Pflasterarbeiten sind noch zu erledigen. „Dies hat aber erst Sinn, wenn die Container nach dem Saisonende der Seebühne entfernt sind“, erklärt der Geschäftsführer.

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