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Straßenlaternen in Waldheim zerstört

Am Niethammerberg und an der Kirschallee haben Vandalen gewütet. Der Bürgermeister setzt eine Belohnung aus.

In Waldheim sind mehrere Straßenlaternen an der Kirschallee (Foto) und am Niethammerberg zerstört worden.
In Waldheim sind mehrere Straßenlaternen an der Kirschallee (Foto) und am Niethammerberg zerstört worden. © Dietmar Thomas

Waldheim. Spaziergängern in Waldheim sind am Wochenende zerstörte Straßenlaternen aufgefallen. Auf dem Niethammerberg und an der Kirschallee hängen die Lampenschirme nur noch am Kabel.

Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) ist genauso fassungslos wie viele Waldheimer auch. Auf seiner Facebook-Seite hat er seinem Ärger Luft gemacht. „So eine derartige Zerstörungswut wollen und können wir uns nicht bieten lassen. Hier brauche ich Eure Mithilfe, in unser aller Interesse für all das, was wir uns in Waldheim erarbeitet haben“, schreibt der Bürgermeister. Dieser Vandalismus – die mutwillige Zerstörung der Straßenbeleuchtung an der Kirschallee sowie am Niethammerberg – könne so nicht stehen bleiben.

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Bürgermeister bittet um Mithilfe

Steffen Ernst bittet alle Waldheimer um Mithilfe, die Täter zu überführen. „Eine Belohnung von 1.000 Euro ist hiermit festgesetzt“, schreibt er. Hinweise können an jede Polizeidienststelle, an das Waldheimer Ordnungsamt oder direkt an Steffen Ernst per E-Mail an bü[email protected] gerichtet werden. An den „Lampenschüttler“ wendet sich Ernst mit der Aufforderung, sich bei ihm zu melden.

Die ersten Meldungen von zerstörten Straßenlampen habe er am Freitagnachmittag erhalten, sagte Steffen Ernst auf Nachfrage von Sächsische.de. Am Montag werde auf alle Fälle noch eine Anzeige bei der Polizei erstattet, so der Bürgermeister.

Schaden von 40.000 Euro

Den Schaden, den die Unbekannten angerichtet haben, beziffert Steffen Ernst mit etwa 40.000 Euro. „Die Leuchten müssen neu beschafft werden, auch die Reparaturarbeiten kosten viel Geld“, so das Stadtoberhaupt.

Die Reaktionen der Waldheimer in den sozialen Netzwerken reichen von Fassungslosigkeit bis zur Forderung nach harter Bestrafung. Ein Nutzer hofft, dass „keine Notwendigkeit besteht, die von Herrn Ernst ausgelobte Belohnung zahlen zu müssen, zumal es auch im Sinne jedes Steuerzahlers sein sollte, solche Fälle aufzuklären. Die 1.000 Euro wären besser in Kinder- und Jugendprojekten aufgehoben, damit künftig bestenfalls weniger verantwortungslose Vandalen auf unseren Straßen ihr Unwesen treiben.“

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