merken
Döbeln

Ostrauer Grundschüler bekommen Tablets

Die mobilen Endgeräte können vielfältig eingesetzt werden. So unter anderem bei der Förderung von Schülern.

Die Gemeinde Ostrau hat einen Auftrag zur Anschaffung von 17 Tablets erteilt.
Die Gemeinde Ostrau hat einen Auftrag zur Anschaffung von 17 Tablets erteilt. © dpa-Zentralbild

Ostrau. Die Gemeinde hat einem Fördertopf von Bund und Land von 6.000 Euro bekommen. Damit sollen mobile Endgeräte für bedürftige Schüler sowie für die Arbeit in der Schule angeschafft werden. 

„Wir haben es im Frühjahr gesehen. Aufgrund der Corona-Pandemie war der Präsenzunterricht nicht mehr möglich. Bei den steigenden Infektionszahlen müssen wir damit rechnen, dass die Schule digitale Angebote für die Schüler bereithalten muss. Das ist zurzeit nicht gewollt. Trotzdem sollten wir vorbereitet sein“, so Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). 

Anzeige
Blasenentzündung - Was hilft?
Blasenentzündung - Was hilft?

Harnwegsinfektionen können Wohlbefinden und Lebensqualität erheblich einschränken. Frauen sind davon etwa viermal häufiger betroffen als Männer.

Die Tablets  könnten auch im Unterricht beziehungsweise zur Förderung von Schülern eingesetzt werden, ergänzte Hauptamtsleiterin Antje Zornik. Wenn zum Beispiel Kinder Aufgaben schneller lösen als andere, erhalten sie Aufgaben aus digitalen Lernprogrammen. Dazu benötigen sie dann das Tablet. Außerdem sind diese Endgeräte die Voraussetzung für die Erstellung professioneller online-Lehrangebote.

Mit der Schulleitung sei besprochen worden, welche Anforderungen die Tablets haben sollen. Die Entscheidung fiel für Tablets der Marke Samsung Glaxy Tab A10. „Es gibt eine gute Zusammenarbeit“, so die Hauptamtsleiterin. 

Auftrag vergeben

Ein Teil der Geräte soll an Kinder verliehen werden, die aus sozial schwachen Familien kommen. Gemeinderätin Franziska Dinor wollte wissen, ob es eine entsprechende Bedarfsermittlung gebe und wie viele Kinder ein Tablet geliehen bekommen. „Bisher gibt es zwei Bedürftige. Mit den Erziehungsberechtigten wird ein Leihvertrag geschlossen“, so Antje Zornik.

Nach einer beschränkten Ausschreibung, an der sich drei Unternehmen beteiligten, erhielt die Firma Computertechnik Gründling den Zuschlag. Sie liefert die mobilen Endgeräte inklusive dem Zubehör. Das sind Displayschutz, Tablet-Schutzhülle sowie die Software Time for Kids.

Dirk Schilling machte die Räte darauf aufmerksam, dass es sich bei der Anschaffung der digitalen Endgeräte nicht um eine Investition aus dem Digitalpakt für die Grundschule handle. Das werde zusätzlich umgesetzt.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln