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Döbeln

Tablets und Notebooks für Roßweins Schüler

Für den Fall, dass es mit dem Homeschooling auch nach den Osterferien weitergeht, ist ein Teil der Kinder nun besser ausgerüstet.

Thomas Winter, Schulleiter der Geschwister-Scholl-Oberschule Roßwein, erklärt einem Schüler die Handhabung des Notebooks.
Thomas Winter, Schulleiter der Geschwister-Scholl-Oberschule Roßwein, erklärt einem Schüler die Handhabung des Notebooks. © Stadtverwaltung Roßwein

Roßwein. Insgesamt 81 Laptops und Notebooks hat René Handschack in den vergangenen Tagen eingerichtet und in die drei Roßweiner Schulen gebracht. Handschack ist IT-Administrator der Stadtverwaltung Roßwein. Die Kommune stellt den Schülern die mobilen Endgeräte, wie sie im Fachjargon heißen, für das Homeschooling zur Verfügung.

Im Moment ist es nicht sicher, ob nach den Osterferien die Schulen wieder für den Präsenzunterricht öffnen dürfen. Das hängt von der Entwicklung der Corona-Zahlen ab. Während der zurückliegenden Monate war der Präsenzunterricht nur eingeschränkt oder gar nicht möglich.

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Technische Defizite sollen ausgeglichen werden

„Um technische Defizite im heimischen Umfeld bedürftiger Schüler auszugleichen, haben sich Bund und Länder im vergangenen Jahr auf ein Sofortausstattungsprogramm geeinigt. Davon profitiert nun auch Roßwein“, teilt Hauptamtsleiterin Michaela Neubert mit. Die Kommune stellte als Schulträger einen Förderantrag für die Finanzierung der Geräte. „Aufgrund der Schülerzahlen an den drei Roßweiner Schulen konnte die Stadt eine Fördersumme in Höhe von 42.777 Euro beanspruchen“, so Neubert.

Schulleiter ermitteln Bedarf und übernehmen Verteilung

Die Schulleiter ermittelten ihren Bedarf, wonach die Laptops bestellt und geliefert wurden. Jeweils 28 Geräte erhielten jetzt die Mädchen und Jungen der Geschwister-Scholl-Oberschule und der Grundschule „Am Weinberg“ und 25 die Kinder, die an der Förderschule lernen. Die Tablets für die Grundschüler sind in kindgerechte Schutzhüllen verpackt. Ober- und Förderschule haben Notebooks erhalten.

Auch nach der Auslieferung bleiben die Geräte im Eigentum der Stadtverwaltung. Darauf weist Michaela Neubert noch einmal hin. Die Verteilung obliege der jeweiligen Schulleitung, die wiederum mit den Eltern eine Nutzungsvereinbarung abschließt. Darin ist auch eine Schadensersatzpflicht ausgewiesen.

Die Hauptamtsleiterin hofft, dass damit bessere Lernbedingungen für Schüler und Lehrer geschaffen werden konnten.

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