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Tierische Geschichten 2020

Diese Nachrichten über Tiere und ihre Besitzer haben die Döbelner im vergangenen Jahr bewegt.

Ellen Kölz mit dem Hengstfohlen, dessen Mutter kurz nach der Geburt gestorben war. Für das Jungtier musste schnell eine Amme besorgt werden.
Ellen Kölz mit dem Hengstfohlen, dessen Mutter kurz nach der Geburt gestorben war. Für das Jungtier musste schnell eine Amme besorgt werden. © Foto: Frank Korn

Döbeln. Jedes Jahr gibt es sie, die tierischen Geschichten. Manche haben ein Happy End, andere enden leider weniger schön. Besonders bewegend war 2020 die Geschichte des kleinen Tautendorfer Waisen-Fohlens. Die Mutter des kleinen Hengstes mit der Blesse auf der Stirn war bei dessen Geburt gestorben. Fieberhaft wurde eine Ammenstute gesucht und in Wittenberge(Brandenburg) gefunden. Sechs Monate verbrachte Aragonessa – wie ihn seine Besitzerin Ellen Kölz genannt hat – dort und entwickelte sich prächtig. Zurück in Tautendorf ist er eines von 15 Jungtieren, die nun gemeinsam aufgezogen werden. Und Aragonessa ist inzwischen einer der Chefs im Laufstall.

Weitere Tiergeschichten aus Döbeln und Umgebung:

Anfang Oktober erreichte die Mitglieder
der Roßweiner Katzeninitiative ein Hilferuf aus Grunau. Eine Streunerkatze hatte
in einem Stall fünf Katzenkinder zur Welt
gebracht und war offenbar wenige Tage
nach der Geburt verschwunden. Zwei der Jungen waren nicht mehr zu retten. Die anderen Tiere waren sehr geschwächt, aber sie wurden mit viel Aufwand und Liebe wieder aufgepäppelt und haben überlebt. Schon während dieser Zeit gab es für alle drei Interessenten. Foto: D. Thomas
Anfang Oktober erreichte die Mitglieder der Roßweiner Katzeninitiative ein Hilferuf aus Grunau. Eine Streunerkatze hatte in einem Stall fünf Katzenkinder zur Welt gebracht und war offenbar wenige Tage nach der Geburt verschwunden. Zwei der Jungen waren nicht mehr zu retten. Die anderen Tiere waren sehr geschwächt, aber sie wurden mit viel Aufwand und Liebe wieder aufgepäppelt und haben überlebt. Schon während dieser Zeit gab es für alle drei Interessenten. Foto: D. Thomas © Fotos: dpa-Archiv
Der erste Schock war groß, als Schüler im Juni während des Sportunterrichts im Harthaer Wäldchen eine Kornnatter fanden. Am gleichen Tag ist eine solche auch in Leisnig gefunden worden. Sie hatte verletzt unter einem Auto Zuflucht gesucht, wo sie die Leisniger Feuerwehrleute aufnahmen und der Polizei übergaben. Beide Tiere waren vermutlich ausgesetzt worden. Das Zweite überlebte nicht. Für die Erste wurde eine Pflegestelle gefunden. Foto: privat
Der erste Schock war groß, als Schüler im Juni während des Sportunterrichts im Harthaer Wäldchen eine Kornnatter fanden. Am gleichen Tag ist eine solche auch in Leisnig gefunden worden. Sie hatte verletzt unter einem Auto Zuflucht gesucht, wo sie die Leisniger Feuerwehrleute aufnahmen und der Polizei übergaben. Beide Tiere waren vermutlich ausgesetzt worden. Das Zweite überlebte nicht. Für die Erste wurde eine Pflegestelle gefunden. Foto: privat © undefined
Seit 2019 hatte die Hündin aus Mahlitzsch massive Probleme mit den Hinterläufen. Ohne Stütze konnte sie nicht mehr stehen oder laufen. Deshalb schaffte ihre Besitzerin für sie einen Rollstuhl an. Durch den wurde das Leben für McKenzie wieder leichter. Aber der Mischling aus Labrador und Golden Retriever litt noch unter anderen Krankheiten. Seine Besitzerin wusste, dass sie bald von ihm Abschied nehmen musste. Das passierte im Dezember. Foto: Norbert Millauer
Seit 2019 hatte die Hündin aus Mahlitzsch massive Probleme mit den Hinterläufen. Ohne Stütze konnte sie nicht mehr stehen oder laufen. Deshalb schaffte ihre Besitzerin für sie einen Rollstuhl an. Durch den wurde das Leben für McKenzie wieder leichter. Aber der Mischling aus Labrador und Golden Retriever litt noch unter anderen Krankheiten. Seine Besitzerin wusste, dass sie bald von ihm Abschied nehmen musste. Das passierte im Dezember. Foto: Norbert Millauer © undefined
Für einige Aufregung haben im Juni zehn bis 15 Störche gesorgt, die sich täglich versammelt haben, erst auf der Wiese Richtung Seifersdorf, später auf einem Feld bei Gleisberg. Anwohner sprachen von einer richtigen kleinen Invasion von Adebar. Ein Naturschützer klärte auf: „Es sind Trupps von männlichen und weiblichen Junggesellen, die den Weg nach Afrika gescheut haben.“ Auch Vögel die ihren Horst aufgeben mussten, würden umherziehen. Foto: privat
Für einige Aufregung haben im Juni zehn bis 15 Störche gesorgt, die sich täglich versammelt haben, erst auf der Wiese Richtung Seifersdorf, später auf einem Feld bei Gleisberg. Anwohner sprachen von einer richtigen kleinen Invasion von Adebar. Ein Naturschützer klärte auf: „Es sind Trupps von männlichen und weiblichen Junggesellen, die den Weg nach Afrika gescheut haben.“ Auch Vögel die ihren Horst aufgeben mussten, würden umherziehen. Foto: privat © undefined
Ein Döbelner hat im Mai einen jungen Fuchs aus dem Amselgrundbach gefischt. Um ihn nicht anfassen zu müssen, hatte er eine Mörtelkiepe benutzt. Denn das Tier machte keinen gesunden Eindruck und war sehr geschwächt. Deshalb informierte der Mann das Landratsamt und die Untere Jagdbehörde wiederum den zuständigen Jagdpächter. Der erhielt die Anweisung, den Fuchs zu schießen und ihn zur Untersuchung ins Landratsamt zu schicken. Foto: privat
Ein Döbelner hat im Mai einen jungen Fuchs aus dem Amselgrundbach gefischt. Um ihn nicht anfassen zu müssen, hatte er eine Mörtelkiepe benutzt. Denn das Tier machte keinen gesunden Eindruck und war sehr geschwächt. Deshalb informierte der Mann das Landratsamt und die Untere Jagdbehörde wiederum den zuständigen Jagdpächter. Der erhielt die Anweisung, den Fuchs zu schießen und ihn zur Untersuchung ins Landratsamt zu schicken. Foto: privat © undefined
Fila del Camino Duro hat im Oktober im wahrsten Sinn des Wortes einen großen Wurf gelandet. Die Schäferhündin brachte in Langenau neun Welpen zur Welt. Sie gehören zu einer sogenannten Hochzuchtlinie und sind universell für den Dienst- und Sporthundebereich einsetzbar. Sie können aufgrund ihres sozialen Wesens auch bedenkenlos an Familien abgeben werden. Sechs der Welpen waren nach wenigen Wochen vermittelt, einer sogar in ein Kloster. Foto: Dietmar Thomas
Fila del Camino Duro hat im Oktober im wahrsten Sinn des Wortes einen großen Wurf gelandet. Die Schäferhündin brachte in Langenau neun Welpen zur Welt. Sie gehören zu einer sogenannten Hochzuchtlinie und sind universell für den Dienst- und Sporthundebereich einsetzbar. Sie können aufgrund ihres sozialen Wesens auch bedenkenlos an Familien abgeben werden. Sechs der Welpen waren nach wenigen Wochen vermittelt, einer sogar in ein Kloster. Foto: Dietmar Thomas © undefined
Es war ein Drama. Doch die Geschichte von Familie Alogaili und ihren beiden
Katzen Noshe und Chico hat ein glückliches Ende gefunden. Vor rund fünf Jahren war die Familie aus dem Irak geflüchtet. Solange die Familie eine von der Ausländerbehörde zur Verfügung gestellte Wohnung bewohnte, musste sie die Katzen im Tierheim Leisnig unterbringen. Jetzt, nach dem Umzug in eine eigene Wohnung, durften auch die Tiere dort einziehen. Foto: Dietmar Thomas
Es war ein Drama. Doch die Geschichte von Familie Alogaili und ihren beiden Katzen Noshe und Chico hat ein glückliches Ende gefunden. Vor rund fünf Jahren war die Familie aus dem Irak geflüchtet. Solange die Familie eine von der Ausländerbehörde zur Verfügung gestellte Wohnung bewohnte, musste sie die Katzen im Tierheim Leisnig unterbringen. Jetzt, nach dem Umzug in eine eigene Wohnung, durften auch die Tiere dort einziehen. Foto: Dietmar Thomas © undefined
Kurz nach seiner Geburt wurde Ende Februar ein schwarzes Lamm ausgesetzt. Sogar die Nebelschnur befand sich noch am Bauch. Alle Versuche der Finderin und der Mitarbeiter des Ostrauer Tierheimes, das Lamm mit Ersatzmilch aufzupäppeln, sind fehlgeschlagen. Knapp fünf Tage später ist es verstorben. Bei der Suche nach dem Tierquäler sollte eine Belohnung von 250 Euro helfen, die eine Privatperson zur Verfügung gestellt hatte. Foto: Tierheim Ostrau
Kurz nach seiner Geburt wurde Ende Februar ein schwarzes Lamm ausgesetzt. Sogar die Nebelschnur befand sich noch am Bauch. Alle Versuche der Finderin und der Mitarbeiter des Ostrauer Tierheimes, das Lamm mit Ersatzmilch aufzupäppeln, sind fehlgeschlagen. Knapp fünf Tage später ist es verstorben. Bei der Suche nach dem Tierquäler sollte eine Belohnung von 250 Euro helfen, die eine Privatperson zur Verfügung gestellt hatte. Foto: Tierheim Ostrau © undefined
Im Sonnehof Ossig sind fünf Emus heimisch geworden. Sie haben eine Fläche von zweieinhalb Hektar zur Verfügung und teilen sich das Gehege mit 20 Kamerunschafen. Und sie sind pflegeleicht. Sie fressen Gras und Würmer, das sie auf dem Areal finden, und trinken Wasser. Bei den Emus brüten nur die männlichen Tiere die Eier aus. Die Küken bleiben ein halbes Jahr lang bei den Vätern. Erziehung ist bei den Laufvögeln Männersache. Foto: Lutz Weidler
Im Sonnehof Ossig sind fünf Emus heimisch geworden. Sie haben eine Fläche von zweieinhalb Hektar zur Verfügung und teilen sich das Gehege mit 20 Kamerunschafen. Und sie sind pflegeleicht. Sie fressen Gras und Würmer, das sie auf dem Areal finden, und trinken Wasser. Bei den Emus brüten nur die männlichen Tiere die Eier aus. Die Küken bleiben ein halbes Jahr lang bei den Vätern. Erziehung ist bei den Laufvögeln Männersache. Foto: Lutz Weidler © undefined
In diesem Jahr war es besonders schlimm. In Roßwein haben sich die Waschbären immer mehr ausgebreitet und inzwischen zu einer regelrechten Plage entwickelt. In Gebäude, die am Waldrand stehen, sollen die Waschbären nachts durchs Fenster ins Haus geklettert und an der Bahndammstraße über den Balkon im Parterre in eine Wohnung eingedrungen sein. Auch die Tierschützer der Katzeninitiative hatten massive Probleme mit ihnen. Foto: privat
In diesem Jahr war es besonders schlimm. In Roßwein haben sich die Waschbären immer mehr ausgebreitet und inzwischen zu einer regelrechten Plage entwickelt. In Gebäude, die am Waldrand stehen, sollen die Waschbären nachts durchs Fenster ins Haus geklettert und an der Bahndammstraße über den Balkon im Parterre in eine Wohnung eingedrungen sein. Auch die Tierschützer der Katzeninitiative hatten massive Probleme mit ihnen. Foto: privat © undefined
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