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Döbelner Toilettenhaus bekommt neue Tür

Die Anlage im Park Klosterwiesen ist immer wieder Ziel von Zerstörungen. Das kostet die Stadt Döbeln zusätzliches Geld.

Randalierer haben am Toilettenhaus in den Klosterwiesen die Tür herausgerissen.
Randalierer haben am Toilettenhaus in den Klosterwiesen die Tür herausgerissen. © Dietmar Thomas

Döbeln. Spaziergänger in der Döbelner Parkanlage Klosterwiesen dürfte der schlechte Zustand des Toilettenhäuschens aufgefallen sein. Randalierer hatten massiven Schaden angerichtet. Die Tür war herausgerissen worden, mehrere Abflüsse verstopft und die Toilette innen und außen mit Graffiti beschmiert. „Der Schaden beträgt insgesamt etwa 4.400 Euro“, sagte Stadtsprecher Thomas Mettcher.

Die Verstopfungen seien beseitigt. „In den nächsten Tagen wird die reparierte Tür wieder eingebaut“, so Mettcher. Anschließend sollen die Graffiti entfernt werden. Insgesamt fallen für das Betreiben der Toilette jährliche Kosten in Höhe von 10.000 bis 15.000 Euro an. Die Anlage wird täglich durch ein beauftragtes Unternehmen gesäubert.

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Verschmutzungen durch Hundekot

Allgemein seien die Vandalismusschäden im Bereich Klosterwiesen und in anderen städtischen Parkanlagen aktuell überschaubar. „Ganz klarer Schwerpunkt ist die Toilette Klosterwiesen mit den wiederkehrenden Problemen: Verstopfungen, Toilettenpapier weg, Innenbeleuchtung demoliert, Türen herausgerissen, Beschmierungen und Toilettengang neben dem Klo gemacht“, zählt Thomas Mettcher auf.

Der Stadtsprecher weist aber auf ein weiteres Problem hin: In Parkanlagen und entlang von Rad- oder Wanderwegen gebe es immer wieder Verschmutzungen durch Hundekot. „Längst nicht jeder Hundebesitzer beseitigt die Hinterlassenschaften seines Hundes“, so Mettcher.

Das sei für Spaziergänger, Wanderer, spielende Kinder, aber auch für die Beschäftigten der Stadtgärtnerei sehr unangenehm. „Beim Mähen der Flächen fliegen ihnen die Hinterlassenschaften der Hunde buchstäblich um die Ohren“, so Mettcher.

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