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Überraschung für Harthaer Pflegekräfte

Die Betreuer sind immer für ihre Schützlinge da. Stadt und Sparkasse stiften eine kleine Anerkennung.

Bürgermeister Ronald Kunze überreicht Weihnachtspräsente für die Mitarbeiter der Lebenshilfe an Leiterin Angelika Mulde.
Bürgermeister Ronald Kunze überreicht Weihnachtspräsente für die Mitarbeiter der Lebenshilfe an Leiterin Angelika Mulde. © Frank Korn

Hartha. Mit zwei roten Stoffbeuteln wartet Harthas Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos) vor der Wohnstätte der Lebenshilfe.

Er wäre auch gern hinein gegangen, doch die Corona-Bestimmungen lassen das nicht zu. In den beiden Beuteln hat der Bürgermeister Überraschungen für die Pflegekräfte. „Im vergangenen Jahr haben wir das Personal in anderen Pflegeeinrichtungen überrascht, in diesem Jahr sind die Mitarbeiter der Lebenshilfe und der Diakonie an der Reihe“, sagte Kunze.

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Präsent kommt gut an

Möglich sei dies durch die Unterstützung der Sparkasse, die sich stark für soziale Zwecke in der gesamten Region engagiere. In diesem Jahr habe die Sparkasse 1.000 Euro für diese Aktion zur Verfügung gestellt. „Neben einem Glas Honig von Hobbyimker Christian Hentschel haben wir für jeden Mitarbeiter einen Einkaufsgutschein“, so Kunze.

Bei Angelika Mulde, der Leiterin der Wohnstätte, kommt diese Überraschung gut an. „Es ist schön, dass unsere Arbeit auf diese Weise Anerkennung erfährt“, sagte sie.

40 Menschen können betreut werden

In der Wohnstätte der Lebenshilfe in Hartha leben 22 geistig- und mehrfach behinderte Menschen, die tagsüber in den Werkstätten für behinderte Menschen in Roßwein oder in Hartha arbeiten.

Außerdem leben in der Einrichtung 14 Bewohner, die ganztägig in der Wohnstätte betreut und gefördert werden. Insgesamt können 40 Menschen, betreut werden.

Corona-Test nach dem Urlaub

Aufgrund der Corona-Pandemie sei dieses Jahr nicht einfach gewesen, sagte Angelika Mulde. Im Lockdown im Frühjahr und auch jetzt konnten die Bewohner des externen Bereiches nicht in die Werkstätten zum Arbeiten. Sie mussten also ganztägig in der Einrichtung betreut werden. „Nur dank des Einsatzes aller Mitarbeiter haben wir das bewältigen können“, so Mulde.

Immerhin können jetzt trotz des zweiten Lockdowns Besucher empfangen werden. Jedoch müssen die Gäste einen negativen Corona-Test nachweisen. Wenn es möglich ist, können die Bewohner die Weihnachtstage bei ihren Angehörigen verbringen. Jedoch müssen auch sie sich auf das Coronavirus testen lassen, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehren. „Bisher haben wir in unserer Einrichtung noch keine Corona-Infektion gehabt“, so Mulde.

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