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Polizei ermittelt nach Unfallflucht auf A14

Zwischen Döbeln und Nossen kamen am Mittwoch zwei Frauen von der Fahrbahn ab. Nun steht fest: Am Unfall war ein zweiter Pkw beteiligt.

Am Fahrzeug der Niederländerin entstand Totalschaden. Es musste abgeschleppt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht.
Am Fahrzeug der Niederländerin entstand Totalschaden. Es musste abgeschleppt werden. Die Polizei ermittelt nun wegen Unfallflucht. © Erik-Holm Langhof

Döbeln/Nossen. Eine 54-jährige Niederländerin wurde am Mittwochmittag in einen schweren Verkehrsunfall auf der A14 bei Nossen verwickelt. Sie und ihre 57-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Nun teilt die Polizei mit, dass an der Kollision noch ein unbekannter, zweiter Pkw-Fahrer beteiligt war.

Nach Angaben von Polizeisprecher Lukas Reumund, waren die beiden Frauen in einem Mazda 6 mit niederländischen Kennzeichen in Richtung Dresden unterwegs, als es zwischen den Anschlussstellen Döbeln-Ost und Nossen-Nord zu einer Kollision mit der Leitplanke kam.

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Unbekannter bremste den Mazda bei Nossen aus

"Den ersten Ermittlungen zufolge, bremste ein bislang unbekanntes Auto den Mazda aus, infolgedessen bremste die 54-jährige Fahrerin ebenfalls und verlor die Gewalt über das Auto", so der Polizeisprecher. Nur durch Glück hielt die Leitplanke dem Aufprall stand und die Frau wurde nicht den benachbarten Abhang heruntergeschleudert.

Beide Frauen wurden schwer verletzt und kamen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Döbeln musste vor Ort ausgelaufene Betriebsmittel binden sowie Fahrzeugteile zusammenkehren.

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Die Feuerwehr Döbeln musste vor Ort ausgelaufene Betriebsmittel aufnehmen.
Die Feuerwehr Döbeln musste vor Ort ausgelaufene Betriebsmittel aufnehmen. © Erik-Holm Langhof

Am Fahrzeug entstand Totalschaden, es musste abgeschleppt werden. Die Schadenssumme ist Reumund zufolge noch nicht bekannt. Die Autobahnpolizei der Direktion Dresden ermittelt nun wegen Unfallflucht.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit neuen Informationen der Polizeidirektion Dresden am 8. Juli um 14 Uhr ergänzt.

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